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Jörg Geerlings zum dritten mal zum JU-Vorsitzenden gewählt

31.10.2001 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union Neuss (JU) führte am Dienstag Abend ihre diesjährige Jahreshauptversammlung durch, auf der Vorstandswahlen stattfanden. Nach der gewohnt hitzigen Aussprache im Anschluss an den Rechenschaftsbericht kandidierte Jörg Geerlings ohne Gegenkandidat erneut für das Amt des Vorsitzenden und erhielt ein eindeutiges Ergebnis: Mehr als 85 % der anwesenden Mitglieder entschieden sich für ihn (52 JA/ 7 Nein/ 1 Ent.). Nach dem Motto "Aller guten Dinge sind drei" setzte er in seiner Rede auf Kontinuität. Diese große Mehrheit auf der Mitgliederversammlung der größten Neusser politischen Jugendorganisation setzte sich auch bei den weiteren Wahlen des geschäftsführenden Vorstandes fort.

Erneut zum Stellvertreter wählte die Versammlung Jens Küsters (51/6/1). Neu in den Vorstand rückte der Wirtschaftsjournalist Holger Ullrich, der nunmehr die Position des Geschäftsführers bekleidet (47/9/1). Sven Schümann führt weiter die Kasse (48/7/2).

Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden weitere sieben Mitglieder als Beisitzer gewählt. Bestes Ergebnis erhielt die 17-jährige Schülerin Christiane Eberhardt mit 52 Stimmen. Es folgten Jan-Philipp Büchler (46), Sarah Ayoughi (44), Thomas Kaumanns (43), Sebastian Schmitz (42), der Bank-Azubi Michael Zimmermann (42), der erstmalig in einen JU-Vorstand gewählt wurde, und Catrin Meiworm (41).

"Die Mitgliederversammlung hat eine gute Mischung aus Erfahrung und neuen Vorstandsmitgliedern gewählt", so Geerlings. Er hoffe, dass man sich weiter gut in die Arbeit von Partei und Fraktion einbringen könne. Dazu hatte u.a. als Gastredner zu Beginn der Veranstaltung bereits Bürgermeister Herbert Napp aufgefordert.

Trotz der teilweise heftigen Angriffe auf die Themen, mit denen sich die JU auseinander gesetzt hatte, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. "Es sind immer die selben Namen, die seit Jahren auf jeder Mitgliederversammlung nur durch Sprüche auffallen", konterte Holger Ullrich die angebrachte Kritik.

Die JU will sich weiter mit den Themenschwerpunkten des vergangenen Jahres beschäftigen. So habe man bereits viele Veranstaltungen im Bereich von Integration, Sport, Ehrenamt, Neue Medien und Bildung durchgeführt, die weiter intensiviert werden sollen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt müsse man auf die Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner im anstehenden Bundestagswahlkampf sehen. Hier biete der Wahlkreis Neuss eine gute Ausgangsposition.