„JA zu einem würdigen Leben bis zum Ende – NEIN zu aktiver Sterbehilfe“

Dr. Jörg Geerlings
Dr. Jörg Geerlings

Eine aktuelle Umfrage der Allensbacher Meinungsforscher hat es aufgezeigt: mehr als 58 Prozent der Befragten sprachen sich für eine aktive Sterbehilfe aus. 23 Prozent waren unentschieden und nur 19 Prozent lehnten die „Tötung auf Verlangen“ völlig ab. „Diese Umfrageergebnisse haben uns sehr betroffen gemacht und Handlungsbedarf aufgezeigt“, erklärt dazu Stadtverbandsvorsitzender Dr. Jörg Geerlings. „In der Regel sind diese Antworten auf fehlende Informationen zurückzuführen“, ergänzt Thomas Kaumanns, Initiator des Antrags.

Schreckensmeldungen über vernachlässigte Patienten in Pflegeheimen und Krankenhäusern seien allen präsent. Es sei jedoch wenig bekannt, dass es moderne Methoden der Schmerztherapie, ambulante Hospizdienste, stationäre Hospize sowie zahlreiche qualitativ hochwertige Pflegeeinrichtungen gebe. Mit Hilfe dieser Angebote können unheilbar Schwer- und Schwerstkranke bis zum Ende ein würdiges Leben stationär oder zu Hause führen.

Der CDU-Stadtverband fordere daher mit seinem Antrag eine Initiative des Rhein-Kreises Neuss zur unterstützenden Information in Zusammenarbeit mit geeigneten Einrichtungen und Trägern. Der Thematik: „Keine Angst vor dem Altern – wirksame Hilfen im Alter, bei Krankheit und am Lebensende“ solle man sich öffentlich, offensiv und überzeugend annehmen, um Betroffenen und Angehörigen Wege zum würdigen Leben und Sterben aufzuzeigen.