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Hüsch: „Trittin verlässt den Konsens der Demokraten“

15.03.2001 1 Minute Lesezeit

    Die beleidigenden Äußerungen von Bundesumweltminister Jürgen Trittin stoßen auf scharfe Kritik bei der CDU-Neuss. „Wer demokratische Politiker wie Lau-renz Meyer und die Volkspartei CDU in den rechtsradikale Ecke rückt, verlässt den nötigen Konsens der Demokraten“, so Cornel Hüsch, CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Trittin habe zum wiederholten Male bewiesen, dass er persönliche Verunglimpfungen Andersdenkender für ein normales Mittel der politischen Auseinandersetzung halte.

    Vor allem wirft Hüsch dem grünen Politiker vor, den Rechtsradikalismus durch seine Äußerung zu verharmlosen und als Mittel des politischen Schlagabtausches zu instrumentalisieren.
    „Wer so leichtfertig damit umgeht und sich auch nach Aufforderung nur halbherzig entschuldigt, schadet der Demokratischen Kultur unseres Landes“. Von Bundeskanzler Schröder fordert der Neusser Christdemokrat ein „echtes Machtwort, das die Maßstäbe wieder gerade rückt“. Umweltminister Trittin leiste mit seinem Verhalten der gesamten Bundesregierung zum schlechten Dienst.“ Dies schlägt auch auf den Kanzler zurück, der nicht den Schneid hat, sich endlich von Trittin zu trennen.“