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Hüsch erinnert an Widerstandskämpfer vom 20. Juli

19.07.2001 1 Minute Lesezeit

    „Die Frauen und Männer des 20. Juli stehen für die demokratische und rechtsstaatliche Tradition Deutschlands, die die Geschichte der Bundesrepublik geprägt hat,“ beschreibt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Cornel Hüsch die aktuelle Bedeutung des Widerstandes gegen Hitler und das verbrecherische NS-Regime. Das Handeln dieser Menschen sei beispielhaft und könne „gerade im Kampf gegen jedwede Extremisten Vorbild sein,“ so Hüsch, der im Umgang mit politischen Extremisten Zivilcourage fordert. „Es muss unmissverständlich deutlich gemacht werden, dass Gewalt kein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele sein darf.“ Aber auch rassistische Sprüche, Verunglimpfung anderer oder Diskriminierung dürften in einer demokratischen Gesellschaft nicht schweigend hingenommen werden.

    Hüsch zitiert Wolfgang Schäuble, der in einem Beitrag für den Berliner Tagesspiegel schrieb: „Hinsehen kann heute gegen eine wachsende Tendenz zu Gewalttätigkeiten helfen.“ Schäuble fordert: „Immer hinsehen, nie wegsehen.“
    Gemessen an der Todesgefahr der Menschen vom 20. Juli sei die von uns geforderte Zivilcourage leistbar und möglich, schließt Hüsch.