Hauptstraßenzug bleibt im Gespräch

Karl Heinz Baum
Karl Heinz Baum

Auf Einladung des stellv. Fraktionsvorsitzenden Karl Heinz Baum trafen sich Mitglieder der CDU-Planungsfraktion mit Vertretern der ARGE (Stadt Neuss, Stadtentwässerung und swn) im Gebäude der Stadtwerke an der Moselstraße. In dem Gespräch, an dem auch der Vorsitzende der Heimatfreunde, Ernst Freistühler, der Behindertenbeauftragte Max Fischer und die CDU-Wahlkreisbewerberin Helga Koenemann teilgenommen haben, wurden der Fertigstellungsgrad der Baumaßnahmen sowie mögliche Verbesserungen des Hauptstraßenzuges diskutiert.

Angesprochen wurde dabei zunächst das Gefälle im Hauptstraßenzug vor allem in der Oberstraße, dass bei Starkregenereignissen zu Regenwasseransammlungen in den Gefälleausbildungen vor einigen Geschäften geführt hat. Obwohl es sich bei dem angesprochenen Ereignis um einen hundertjährigen Regenfall gehandelt hat, für den keine Kanalisation ausgelegt ist, sagten die Vertreter der ARGE zu, die Angelegenheit noch einmal zu überprüfen.

Die technischen Anforderungen an die Kantungen im Straßenverlauf wurden durch die ARGE erläutert. Wasserführungen und Ausführungen sind nach den Regeln der Technik erfolgt. Ein Teil der Kanten wird noch einmal nachbearbeitet und abgemildert und ein Teil wird, nachdem sich die Flächen endgültig abgesetzt haben und soweit es noch erforderlich ist, im Zuge der Gewährleistung nachgearbeitet.

Weiterer Besprechungspunkt war die Haltestelle am Rathaus, die aufgrund einer Forderung der Genehmigungsbehörde behindertengerecht ausgebaut wurde. Es wurde folgendes Besprechungsergebnis erzielt: Die Erkennbarkeit der Kante zur Fahrbahn soll mit einer weiteren Trennung noch verbessert werden. Hierzu wird eine Markierung mit LED-Leuchten oder eine gleichwertige Lösung vorgenommen.

Die Reinhaltung des Hauptstraßenzuges ist ein übergreifendes Thema, an dem gemeinsam mit der AWL gearbeitet werden soll. Wegen der Verfestigung der Fugen ist beabsichtigt, zunächst eine zusätzliche Handkehrung vorzunehmen, um etwaige Gewährleistungsansprüche nicht zu verlieren. Mit der ausführenden Firma soll geprüft werden, wie und mit welchem Aufwand die Straße zu reinigen ist.

Seitens der CDU-Vertreter wurde nachgefragt, ob weitere Fahrradständer im Hauptstraßenzug aufgestellt werden. Da die Anzahl der Fahrradständer im Hauptstraßenzug gegenüber dem alten Zustand leicht erhöht ist, kam man überein, keine weiteren Fahrradständer aufzustellen.
Auch sei keine Behindertentoilette im Bereich des Hauptstraßenzuges geplant.
Die Besprechungsteilnehmer kamen überein, in ca. einem halben Jahr ein weiteres Gespräch über mögliche Verbesserungen des Hauptstraßenzuges zu führen.