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Arbeitskreis Jugendpolitik der Jungen Union

„Greyhound-Café muss in Planungen einbezogen werden!“

16.05.2003 1 Minute Lesezeit

„Greyhound-Café muss in Planungen einbezogen werden!“

Der Arbeitskreis Jugendpolitik der Jungen Union Neuss besuchte kürzlich das städtische Jugendzentrum „Greyhound-Café“ am Neusser Omnibusbahnhof. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten stand das Gespräch mit dem Leiter der Einrichtung, Joachim Wittkowski, im Mittelpunkt. Die Jungpolitiker konnten sich vor Ort ein Bild von der guten Jugendarbeit dieser Einrichtung machen. Zahlreiche Kinder im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren kommen regelmäßig dorthin, nicht selten sind dies Kinder aus problembelasteten Familien oder gar sogenannte tagesobdachlose Kinder.

Im Vordergrund der Arbeit des Teams aus haupt- und ehrenamtlich tätigen steht die „Beziehungsarbeit“ an und mit den Kindern und Jugendlichen. Das Angebot ergänzt andere Arten der Jugendarbeit, da die meisten Kinder sich z.B. in verbandliche Jugendarbeit gar nicht integrieren könnten.
„Doch die Rahmenbedingungen für diese wichtige Einrichtung der Jugendarbeit sind denkbar schlecht“, erklärt Thomas Kaumanns, stellvertretender Vorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der Jungen Union. „Kleine und veraltete Räume, eine recht dünne Personaldecke und fehlende Planungssicherheit für die Zukunft beeinflussen die Arbeit.“ Im Rahmen der Neugestaltung des Omnibusbahnhofes soll das „Greyhound-Café“ zunächst auf ein Schiff im Hafenbecken I verlegt werden. Diese Lösung ist jedoch auf fünf Jahre befristet. Was danach kommt, ist bislang nicht bekannt.

„Für die Junge Union gehören die Planung des Omnibusbahnhofes und die Zukunft des „Greyhound-Cafés“ untrennbar zusammen“, betonte JU-Vorsitzender Sven Schümann. Im Rahmen des notwendigen Neubaus – nach Möglichkeit in unmittelbarer Nähe des bisherigen Standortes – müsse auch daran gedacht werden, Raum für Gruppenarbeit und sportliche Betätigung einzuplanen. Auch eine Verbesserung der personellen und finanziellen Situation müsse trotz knapper Finanzen in Erwägung gezogen werden. Dann könnte das Angebot erweitert werden, z.B. um einen Mittagstisch oder um Angebote am Wochenende. „Jeder Euro, der in der Jugendarbeit ausgegeben wird, wird an anderer Stelle wieder eingespart, da die Angebote eine präventive Wirkung haben“, resümiert JU-Vize Kaumanns.