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Rosellener CDU informierte Bürger

Gegenseitiger Austausch von Informationen trug zur Versachlichung der Situation bei

01.12.2003 2 Minuten Lesezeit

Hoch her ging es auf der vergangenen Bürgerversammlung der CDU im Ortsverband Rosellen nicht. Auch eine etwaige Kritik der Neubürger hinsichtlich der Infrastruktur in Allerheiligen blieb aus, so dass die CDU sich in ihrer Arbeit im Sonderausschuss bestätigt sieht.

Die Versammlung begann mit dem Vortrag einer Zwischenbilanz der Partei, die insgesamt positiv aufgenommen wurde:

Im Bereich Verkehr, über den die CDU bereits im Sommer in einem Bürgerbrief informierte, wies der Stadtverordnete Schneider zunächst auf die feierliche Eröffnung des S-Bahnhaltepunktes Allerheiligen am 14. 12. hin, der zum Fahrplanwechsel auch von einer neuen Buslinie, der Linie 850, angedient werde.

Durch den Bau der K30n, der neuen Umgehungsstraße für Allerheiligen einhergehend mit der Sperrung der K33 und K20 für den überörtlichen Schwerlastverkehr hat die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit für eine spürbare Entlastung der Bürger in den Ortsdurchfahrten herbeigeführt., die sicherlich auch die Allerheiligener mit der provisorischen Sperrung der L 380 bald zu spüren bekommen.

Im Bereich Sport hat die CDU für die Errichtung einer 3-Fach Sporthalle in Allerheiligen gesorgt. "Eine nächste Aufgabe besteht dann in der Schaffung eines neuen Fußballspielfeldes an der Bezirkssportanlage" weist Volker Bäumken den Weg in die Zukunft.

Im zweiten Teil der Veranstaltung nahmen die Amts- und Mandatsträger um die Stadtverordneten Dr. Bernd Koenemann und Andreas Schneider, den Kreistagsabgeordneten Volker Bäumken und den Rosellener CDU Vorstand Anmerkungen der Bürger entgegen.

Von einigen Bürgern wurde bemängelt, dass trotz des Baus eines hohen Schornsteines immer noch Geruchsbelästigungen vom Unternehmen Silesia, insbesondere von deren "Minikläranlage" ausgingen. Der Stadtverordnete Schneider wies insofern darauf hin, dass das staatliche Umweltamt Krefeld die Anlage überwache und sagte daher zu, einen Vertreter dieses Amtes in die Sitzung des Bezirksausschusses am 12. Februar einzuladen, um Informationen über eine mögliche Verbesserung der Situation erhalten zu können. Bisher ist der CDU diesbezüglich nur bekannt, dass eine vollständige Filterung der Gerüche nicht möglich sei. Andere Bürger wiesen zu Recht auch darauf hin, dass das Unternehmen viele Arbeitsplätze in Neuss sichere.

Neben dem Kreuzungsbereich der Altebrücker Straße/ Graf Schaesberg Straße, an dem sich kürzlich einige Unfälle ereigneten, wurde auch die geplante Taktung des Busses 850 im Hinblick auf die Anschlusszeiten der S-Bahn kritisiert. Ersterem Punkt hatte sich die CDU bereits in ihrer jüngsten Fraktionssitzung angenommen und anfänglich über Lösungsmöglichkeiten nachgedacht. Hinsichtlich der Bustaktung verlasse man sich aber auf die Feinplanung nach der Erfahrung der Stadtwerke, die als Profis die genaue Taktung zu bestimmen hätten.

"Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Taktung tatsächlich nur 2-3 Minuten von der Busankunft bis zur Ankunft der S-Bahn beträgt, und dadurch Bürger die Bahn nicht erreichen können, sehen wir weiteren Handlungsbedarf", folgerte Koenemann.

Als positive Anregung nahmen die Mandatsträger den Vorschlag auf, die Straßenreinigung punktuell einzusparen, wo momentan ohnehin wegen parkender Autos in den Nebenstraßen nicht gereinigt werden kann.
Nach einer Versachlichung in den meisten Punkten zogen auch die Bürger eine positive Bilanz aus dem regen Informationsaustausch mit der CDU.