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FU trifft "Esperanza" und "donum vitae"

07.03.2001 1 Minute Lesezeit

Die Frauen Union Neuss suchte jetzt das Gespräch mit den beiden neu in Neuss gegründeten Frauen-Beratungsstellen "Esperanza und "Frauen beraten/donum vitae".

Nachdem Rom entschieden hatte, im Rahmen der "Schwangerschaftsberatung nicht mehr den "Schein", d. h. die Legitimation zur Abtreibung auszustellen, gründete in Neuss der SKF Esperanza, d. h. Hoffnung. Hier wird die Schwangerschaftsberatung weitergeführt und zwar Beratung vor, während und nach der Schwangerschaft. Dazu gehört ebenfalls die Hilfe im Behördendschungel und der sogen. Babykorb, das ist materielle Hilfe. Die Allerkleinsten werden bei Bedarf in den Kindergarten Regenbogen vermittelt, so daß die Mütter ihrem Beruf so bald als möglich wieder nachgehen können. Dies macht deutlich, daß der Katholischen Kirche nach wie vor an intensiver Hilfe und Beratung gelegen ist. Im Gegensatz zu Esperanza führt Frauen beraten/donum vitae die Beratung im alten Sinne fort, d. h. hier wird auf Wunsch der Frau der sogen. "Schein" ausgestellt.

Breiten Raum nahm die Frage der Finanzierung ein. Esperanza wird zu 97,5% durch die Kirche gefördert und bringt 2,5% Eigenmittel unter Beteiligung von Kreis und Stadt auf. Frauen beraten/donum vitae stellte sich unter das Dach des Diakonischen Verbandes, damit Landesmittel, z. Zt. 81% der Personalkosten, gewährt werden konnten. Der Rest wird aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Kreismitteln bezahlt.

Allen Beteiligten war klar:
Wenn wir Frauen die Chance geben wollen ihr Kind zu bekommen, dann müssen wir Ihnen vor, während und nach der Geburt unterstützend zur Seite stehen.