Freigabe für Samstagsunterricht eröffnet flexible Gestaltungsmöglichkeiten

Als „interessant“ bezeichnete der schulpolitische Sprecher des CDU-Stadtverbandes in Neuss, Andreas Hamacher, den Vorstoß von Schulministerin Barbara Sommer, an Samstagen Unterricht generell und ohne Beschränkungen wieder zu ermöglichen.

Durch die Abschaffung der sog. „Fünf-Tage-Regel“ werde Schulen und Schulträgern mehr Freiheit zur flexiblen Gestaltung der Stundentafeln gegeben. So könne es im Einzelfall durchaus sinnvoll sein, die je nach Schulform zu leistenden drei oder vier zusätzlichen Wochenstunden in der Sekundarstufe I auf sechs Unterrichtstage zu verteilen.

Wichtig sei, dass keine schematische Lösung vorgegeben werde, sondern Schulen und Schulträgern in Abstimmung mit Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern die Möglichkeit gegeben werde, über die bestmögliche Stundenverteilung auf fünf oder sechs Schultage zu entscheiden. Um einen Interessenausgleich zu erreichen, sei weiterhin auch ein Samstagsunterricht im 2-Wochen-Takt denkbar.

Eine solch flexible Lösung trage auch zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit im schulischen Bereich bei. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen der bildungspolitischen Interessenverbände und werden zu gegebener Zeit über die Auswirkungen auf die Neusser Schullandschaft beraten“, so Hamacher abschließend.