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Kindergartenbeitragsgestaltung soll überarbeitet werden

Familienpolitik muss Gesamtkonzeption im Blick haben

24.02.2006 1 Minute Lesezeit

Familienpolitik muss Gesamtkonzeption im Blick haben (Foto: www.sxc.hu / naktouf)

Foto: www.sxc.hu / naktouf

Im Grundsatz begrüßt Parteivorsitzender Dr. Jörg Geerlings den Vorstoß von Bürgermeister Herbert Napp und dem Neusser Landtagsabgeordneten Heinz Sahnen zur kostenlosen Kindergartennutzung, der ein weiterer Baustein für die als familienfreundlich geltende Stadt Neuss sein kann.

Kritisiert wurde im CDU-Vorstand jedoch die ausschließliche Finanzierung über Steuern. „Wir müssen ein tragfähiges Konzept entwickeln, um den wünschenswerten Erfolg in der Familienpolitik zu haben. Schnellschüsse sind dabei zu vermeiden“, kritisiert Geerlings die Verwaltung rund um den Bürgermeister. Man sei daher darauf gespannt, wie Herbert Napp, der dazu Ende März bei der CDU referiert, einen Vorschlag für die Kindergartenfinanzierung präsentiert. „Fraktion und Parteivorstand haben dazu bereits ihre Erwartung formuliert, dass die Beitragsfreiheit nur Teil eines Gesamtpaketes ‚Familienfreundliche Stadt Neuss’ sein kann“, unterstreicht Geerlings die Forderung der CDU an die Verwaltung, die nach Ansicht des CDU-Vorstands das gewünschte Ziel sicher über andere Wege, etwa Einsparungen, realisieren kann.

Parallel dazu erarbeitet die Neusser CDU eigene Vorschläge zu dem Thema „Neuss – die soziale Großstadt 2030“. Mit dem geplanten Stadtparteitag, der vorbereitet wird, wendet sich die CDU damit erneut der langfristigen Stadtentwicklung zu. Dazu gehören unter dem Blickwinkel der demographischen Entwicklung städtebauliche ebenso wie soziale und familienpolitische Aspekte.