Erneute Handlungsaufforderung an die Bahn

Mit Verärgerung und Unverständnis nimmt der Neusser CDU-Vorsitzende, Dr. Jörg Geerlings, die gegenwärtig erneut unzumutbaren Zustände am Hauptbahnhof Neuss zur Kenntnis. „Leider haben wir uns sowohl an Bahnchef Mehdorn selbst als auch an die Regionaldirektion der Deutschen Bahn schon wegen früherer Missstände die Finger buchstäblich wund geschrieben – allein, es passiert wenig“, zeigt sich Geerlings unzufrieden.

Insbesondere die Behinderung mobilitätseingeschränkter Personen sei nicht akzeptabel. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer könnten zur Zeit den Neusser Bahnhof nicht oder nur mit größten Schwierigkeiten nutzen. Man könne von einem Unternehmen, wie der Bahn, erwarten, dass für zwingend notwendige Einrichtungen, wie Fahrstühle, ein 24-Stunden-Reparaturservice gewährleistet werde, zumal zahlreiche negative Erfahrungen den Handlungsbedarf aufzeigen. Zu erinnern sei hier an die häufigen Fahrstuhlausfälle ebenso wie an die Anzeigetafeln in Neuss, die Monate nicht funktionierten. Auch die Toilettensituation sei weiter nicht zufrieden stellend.

„Mit Datum von heute lade ich daher den NRW-Bahn-Sprecher Gerd Felser persönlich zu einer Besichtigung des Neusser Hauptbahnhofs ein. Seine lapidaren Kommentare sind nicht akzeptabel. Mir scheint, er kennt die tatsächlichen Zustände vor Ort nicht“, unterstreicht Geerlings. Neben den technischen Versäumnissen fehle auch Servicepersonal. Sollte Herr Felser zusagen, werde zu dem Termin auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Neuss, Max Fischer, eingeladen.