Elternwille hat oberste Priorität bei Entscheidung über Weckhovener Schullandschaft

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„Kurz nach dem Ratsbeschluss vom 17.2.2006 zur Zusammenlegung der beiden Weckhovener Grundschulen zeichnete sich ab, dass das neue Schulgesetz Chancen zum Erhalt katholischer Bekenntnisgrundschulen eröffnen würde. Unmittelbar vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1. August wurde dann – auf Initiative der Neusser CDU – die Möglichkeit zur Bildung von Grundschulverbünden zwischen Gemeinschafts- und Bekenntnisgrundschulen ins neue Schulgesetz aufgenommen“, erläutert Stephanie Wellens, CDU-Pressesprecherin und Vorsitzende des Schulausschusses, die neue rechtliche Lage (vgl. § 82, Absatz 3 des neuen Schulgesetzes für Nordrhein-Westfalen).

„Hiermit können wir dem Wunsch der Weckhovener Bevölkerung nach Erhalt der Bekenntnisschule und nach Einschulung aller Kinder in den Grundschulen des Stadtteils gerecht werden. Diese Forderung haben die beiden Weckhovener CDU-Stadtverordneten Karin Kilb und Thomas Kattner bereits mehrfach im Schulausschuss verdeutlicht.“

„Es ist nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht, die Optionen des neuen Schulgesetzes in die Überlegungen zur zukünftigen Gestaltung der Weckhovener Schullandschaft einzubeziehen“, ergänzt die stv. CDU-Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecherin Anne Holt.

„Oberste Priorität bei der Entscheidung über die Einrichtung eines Grundschulverbundes in Weckhoven haben für die CDU die Voten der Schulkonferenzen der Anne-Frank- sowie der Alfred-Delp-Schule, die im September stattfinden werden“, so Holt abschließend.