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Ein Dach über dem Kopf für obdachlose Menschen

29. Januar 2026 , 2 Minuten Lesezeit

Schlüsselbund.
Foto: Christiane Lang

Obdachlosigkeit ist für die Betroffenen eine enorme persönliche und soziale Belastung. Viele Menschen leben in unsicheren Verhältnissen und benötigen dringend Unterstützung. Die CDU setzt sich dafür ein, die Situation obdachloser Menschen in Neuss spürbar zu verbessern.

Freie Unterkünfte sinnvoll nutzen

In Neuss werden derzeit weniger Unterkünfte für Geflüchtete benötigt. Die CDU möchte prüfen, ob diese freien Kapazitäten für die Unterbringung obdachloser Menschen genutzt werden können.

Ziel ist es, vorhandenen Wohnraum nicht ungenutzt zu lassen, sondern ihn dort einzusetzen, wo er aktuell am dringendsten gebraucht wird.

Housing First: Wohnen als Grundlage für Stabilität

Ein wichtiger Bestandteil der Initiative ist die Prüfung sogenannter Housing-First-Modelle. Dabei erhalten obdachlose Menschen zunächst eigenen Wohnraum – ohne Vorbedingungen. Ergänzend wird eine soziale Begleitung angeboten, die sich am individuellen Bedarf orientiert.

Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, dass ein sicherer Wohnraum eine zentrale Grundlage für gesundheitliche Stabilität, soziale Teilhabe und eine dauerhafte Wohnperspektive ist.

Fördermittel gezielt einsetzen

Für die Umsetzung solcher Projekte sollen auch Förderprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Dazu zählen unter anderem die Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ sowie Förderangebote der Sozialstiftung NRW. Auf diese Weise können kommunale Mittel entlastet und Projekte effizient umgesetzt werden.