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Forum der Jungen Union

Ehrenamt meets Politik

21.06.2003 1 Minute Lesezeit

Ehrenamt meets Politik

Zu einem Forum unter dem Motto „Ehrenamt meets Politik“ hatte die Junge Union Neuss kürzlich ins Kardinal-Frings-Haus am Münsterplatz eingeladen. Junge Ehrenamtler aus Kirche, Sport, Sozialem und anderen Bereichen waren aufgerufen, mit den Jungpolitikern in den Dialog zu treten.

Zu Beginn der Veranstaltung führte der stellvertretende Vorsitzende der JU, Thomas Kaumanns in die Thematik „Ehrenamt“ ein. Dem folgte ein Referat des stellvertretenden Bürgermeisters Thomas Nickel, der zudem Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist. Dieser ging u.a. auf die Entwicklung des Ehrenamtes in den vergangenen Jahrzehnten ein und analysierte auch die heutige Situation der Freiwilligenarbeit bzw. freiwillig tätiger Menschen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, drei enger gefasste Themen zu diskutieren, nämlich „Der Ehrenamtler ist immer der Dumme – Rahmenbedingungen und Vergünstigungen für Ehrenamtler“, „Zukunft ist gut für alle – Perspektiven für das Ehrenamt im Jahr 2050“ und „Mal wieder auf Jobsuche – Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf“.

In den einzelnen Workshops entwickelten sich spannende und durchaus auch kontroverse Diskussionen, so z.B. um die Frage, ob und wie ehrenamtlich Tätige Entschädigungen oder Vergünstigungen erhalten sollen. Dabei herrschte die Ansicht vor, dass das Ehrenamt unbezahlt bleiben muss, dass aber gleichzeitig Vergünstigungen als „sichtbare Anerkennung“ gerade bei jungen Menschen unverzichtbar sind. Demzufolge wird auch von vielen gewünscht, die Vergünstigungen im Rahmen der „JuLeiCa“ (Jugendleitercard) weiter auszubauen.

Zum Abschluss der Diskussionen stellte JU-Vize Thomas Kaumanns fest: „Mit unserer heutigen Veranstaltung „Ehrenamt meets Politik“ wollten wir hören, wo die jungen Ehrenamtlern in unserer Stadt der Schuh drückt. Für unsere weitere politische Arbeit haben wir viele wertvolle Anregungen erhalten. Heute ist aber nur der Auftakt zu einem dauerhaften Dialog zwischen Ehrenamt und Politik.“
Die Veranstaltung nahm ihr Ende in einem lockeren Austausch zwischen JU-Mitgliedern und Gästen – in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Gebäck. An einer „Infotheke“ lagen zudem zahlreiche Informationen zum Mitnehmen aus.