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Innere Sicherheit darf nicht zum finanziellen Spielball werden

Drogen an Schulen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden

06.11.2003 1 Minute Lesezeit

Mit Sorge sieht der Stadtverband der CDU Neuss die Entwicklung auf Schulhöfen. "Das Schulumfeld muss stärker beobachtet und kontrolliert werden. Der Schutz unserer Schüler darf nicht am Schulzaun enden. Wenn jeder vierte Schüler bereits Erfahrungen mit Drogen gemacht hat, dürfen Schulleiter, Lehrer, Eltern und auch die Polizei nicht wegsehen", so der stellvertretende CDU-Vorsitzende Dr. Jörg Geerlings. Sein Vorstandskollege Andreas Hamacher ergänzt: "Das Thema Drogen an Schulen darf nicht weiter totgeschwiegen werden. Es geht nicht um den Ruf der Einzelschule, sondern um den Schutz der Kinder. Hier muss die Polizei durchgreifen können."

Gerade in schwierigen Zeiten vor Ort dürfe nach Ansicht der Christdemokraten das Land nicht hingehen und weitere Kürzungen im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe um fast 100 Mio. Euro vornehmen. Zudem streiche das Land ständig weitere Polizeistellen. Der Bereich „Bekämpfung der Suchtgefahren“ werde um über 5,5 Mio. Euro in den kommenden zwei Jahren gestrichen. „Das ist ein falsches Signal“, so Geerlings. Das Neusser Modell mit mobilen Sozialarbeitern, sog. Streetworkern, was maßgeblich von der Jungen Union mit Unterstützung der CDU-Ratsfraktion angeregt worden sei, sei hier ein richtiger Weg, um gegenzusteuern. Dabei dürfe das Land die Kommunen nicht wieder im Regen stehen lassen.