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Massiven Unterrichtsausfall durch Neueinstellungen von Lehrern bekämpfen

Drei Tage nach Schulbeginn bereits „Land unter“ an NRW-Schulen

24.09.2003 1 Minute Lesezeit

    Drei Tage nach Schulbeginn bereits „Land unter“ an NRW-Schulen (Foto: CDU Deutschlands / Markus Schwarze)

    Foto: CDU Deutschlands / Markus Schwarze

    Als „faulen Trick“ hat der CDU-Vorsitzende Cornel Hüsch die Ankündigung von Ministerpräsident Steinbrück bezeichnet, noch 1.000 neue zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen: „Damit bleibt die Regierung Steinbrück hinter ihrem Versprechen zurück, in dieser Legislaturperiode 6.100 zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen.“ Nach eigenen Angaben habe die Landesregierung bereits 3.100 zusätzliche Stellen eingerichtet. Zusammen mit 1.000 neuen Lehrerstellen ergeben sich in der Summe insgesamt 4.100 neue zusätzliche Lehrerstellen. „Das ist deutlich zu wenig und belegt, dass die Landesregierung weiterhin wortbrüchig bleibt und nicht in unsere Zukunft, nämlich unsere Kinder, investiert.

    Hüsch weist darauf hin, dass Lehrer, die mehr arbeiten, selbstverständlich auch Stellen erwirtschaften können: „Aber ein Deutsch- oder Englischlehrer kann nicht die Lücken schließen, die es in Mangelfächern wie Physik oder Chemie gibt. Die Landesregierung muss den Unterrichtsausfall bekämpfen und Antworten auf steigende Schülerzahlen geben. Deshalb sind Neueinstellungen von zusätzlichen Lehrern unumgänglich.“

    „Kaum läuft der Schulbetrieb wieder drei Tage, melden viele Schulen in NRW bereits „Land unter“, so der CDU-Parteichef. Nach wie vor fielen zu viele Unterrichtsstunden aus und die Stundenpläne seien löchrig wie ein Schweizer Käse. Landesweit fehlen nach Angaben des VBE mindestens 5.000 zusätzliche Lehrer an Grund- und Hauptschulen. „So lässt sich die PISA-Misere nicht beheben.“