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Arbeitskreis Europa :
Djir-Sarai lieferte Informationen aus erster Hand

20. April 2026 , 1 Minute Lesezeit

Bijan Djir-Sarai und Rotger Kindermann.
Kreiskämmerer Bijan Djir-Sarai beim AK-Europa der CDU, rechts Arbeitskreisleiter Rotger Kindermann

Welche Gefahren von dem Mullah-Regime im Iran tatsächlich ausgehen, schilderte der langjährige FDP-Außenpolitiker Bijan Djir-Sarai beim Arbeitskreis Europa der Neusser CDU.

Schließlich hat er in jungen Jahren diese theokratische Diktatur noch selbst erduldet, bevor er 1987 das Land verließ. Zu ihren Hauptzielen gehöre es, die religiös-radikalen Vorsätze in andere Länder zu exportieren und den Staat Israel zu vernichten. Dafür wolle „der Iran die Atombombe als Druckmittel und Lebensversicherung zugleich nutzen“. Die brutale Unterdrückung des eigenen Volkes dürfe nicht aus dem Blick geraten, gerade deshalb bleibe der Regimewechsel in Teheran ein legitimes Ziel. Lebhaft diskutiert wurde über die Frage, ob und wie sich Europa und insbesondere andere NATO-Länder an einer Lösung dieses Konflikts beteiligen können. Vor allem wegen des wirtschaftlichen Schadens, sollten die Europäer nicht in der Rolle eines „nachteilig betroffenen Beobachters“ verharren, meinte ein Teilnehmer.  Einhellig zugestimmt wurde Djir-Sarais Meinung, dass das Völkerrecht keine Legitimation für Diktaturen liefern dürfe, ihre Terror-Absichten nach innen und außen zu verwirklichen.