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Diskussion um Konfessionsschulen

12.02.2000 1 Minute Lesezeit

"Konfessionsschulen haben klare Vorgaben für ihr erzieherisches Wir-ken, das gerade in einer Zeit der scheinbaren Orientierungslosigkeit durch konkrete Glaubenssätze wesentlich zur Hilfe beiträgt". Mit diesen Worten kommentierte die CDU-Stadtverordnete Ulla von Nollendorf für den Koordinationskreis Schule der Partei die Diskussion um die Konfessionsschule.

Christliche Werte einschließlich der oft vergessenen Kardinaltugenden wie zum Beispiel Besonnenheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Rücksichtnahme und Verzicht seien Vorgaben, auf die auch in der heutigen Zeit die meisten Eltern nicht verzichten möchten. Daher seien auch Konfessionsschulen unverzichtbar, so wie sie in den einschlägigen Gesetzesvorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen vorgeschrieben sind. Die CDU-Ratsfrau wies zwar darauf hin, dass fachlich an allen Schulen vergleichbar gearbeitet wer-de, dass aber auch gerade an Grundschulen der Erziehungsfaktor von erheblicher Entscheidung sei: "Während in den Gemeinschaftsschulen entsprechend aller religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse gearbeitet wird, werden die Erziehungsziele in den Konfessionsschulen nach den Grundsätzen der jeweiligen Bekenntnisse ausgerichtet. In Neuss sind das die katholischen und evangelischen Grundschulen sowie eine katholische Hauptschule". Für den CDU-Koordinationskreis Schule wies Frau von Nollendorf darauf hin, dass dieses System an den Privatschulen besonders ausgeprägt sei, aber "auch an den städtischen Schulen wird im Geiste der jeweiligen Konfession gearbeitet".