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Die soziale Großstadt Neuss

Als soziale Großstadt dürfen und wollen wir auch die Behinderten nicht vergessen, begründete die Vorsitzende des Sozialausschusses Anna Maria Holt (CDU) den Plan, für die blinden Mitbürger in Neuss zunächst an zwei Kreuzungen Ampeln mit akustischem System zu installieren. Die Sehbehinderten sollen auf diese Weise gefahrlos über stark befahrene Kreuzungen gehen können.

Wir warten zwar noch auf die Zustimmung des Bauauschusses; aber nachdem wir in Zusammenarbeit mit den Vertretern des Blindenvereins und verschiedener städtischer Ämter das Projekt abgesprochen und die Mittel schon bei der Finanzplanung für dieses Jahr bereitgestellt haben, dürfte es nun keine Schwierigkeiten mehr geben, meinte die CDU-Stadtverordnete. Immerhin soll die Umrüstung der Ampeln im Bereich Hauptbahnhof und an der Kreuzung Hamtorwall/Neustraße ca. 25.000 DM kosten. Anne Holt weiter: Wir werden sehr aufmerksam beobachten, ob diese Maßnahmen tatsächliche Hilfen für die Behinderten sind, bevor wir weitere Schritte folgen lassen. Holt deutete an, dass weitere Signalanlagen folgen könnten und dass zusätzlich Noppensteine in die Übergänge eingebracht werden können, wenn für das Jahr 2003 weitere Finanzmittel zur Verfügung stehen. Immerhin leben in Neuss fast 300 Blinde, denen wir das Gefühl geben wollen, dass wir ihre Anliegen ernst nehmen und ihnen ein größeres Sicherheitsgefühl geben wollen, fasste die Politikerin die Pläne zusammen.