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Burkhard Korthauer zu Gast bei der Jungen Union Neuss

„Das neue Schulgesetz NRW darf nicht in Kraft treten“

09.05.2005 1 Minute Lesezeit

„Das neue Schulgesetz NRW darf nicht in Kraft treten“

Der stv. Vorsitzende der Landeselternschaft der Gymnasien in NRW, Burkhard Korthauer, war kürzlich zu Gast beim Arbeitskreis (AK) Schule der Jungen Union (JU) Neuss unter Leitung von Andreas Hamacher. Korthauer und die Jungpolitiker der JU waren sich schnell darüber einig, dass das neue Schulgesetz, das nach Vorstellung der rot-grünen Landesregierung am 1.August diesen Jahres in Kraft treten soll, gestoppt werden muss.

Hamacher: „In neuer Verpackung steckt im neuen Schulgesetz ein Extrapaket altbackener rot-grüner Bildungsideologie. Rot-Grün will die Vereinheitlichung im Schulbereich schleichend vorantreiben.“. So werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik in den Klassen 5 und 6 im Fach „Naturwissenschaften“ zusammengefasst. Dies ist nach Ansicht der JU Einsparen von Lehrerstellen auf Kosten der Schülerinnen und Schüler. Ein weiteres Beispiel ist die geplante Vereinheitlichung der Schulaufsicht, die vorher schulformspezifisch war. „Diese schleichende Errichtung einer Einheitsschule wollen wir nicht. Was wir vielmehr brauchen, ist eine Verbesserung des differenzierten Schulsystems“ so Hamacher weiter. Hierzu gehöre nicht zuletzt auch eine Stärkung der Hauptschulen, die nicht zu Restschulen verkommen dürften.

Die Junge Union begrüßt das Engagement von Herrn Korthauer in der Landeselternschaft der Gymnasien und darüber hinaus im „Aktionsbündnis Schulen“ im Sinne einer besseren Bildungspolitik für NRW.

In den verbleibenden zwei Wochen vor der Landtagswahl kämpft die Junge Union nun für einen Wahlsieg der CDU, „damit eine bessere Bildungspolitik für NRW Wirklichkeit werden kann.“