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Corona-Krise: Familien und Wirtschaft entlasten

18.03.2020 1 Minute Lesezeit

Corona-Krise: Familien und Wirtschaft entlasten

Familien in der CORONA-Krise entlasten

„Mich haben viele Eltern angesprochen, die in der aktuellen Situation echte Probleme haben, und zwar organisatorisch wie finanziell. Ich wünsche mir eine schnelle und unbürokratische Lösung, welche die Neusser Familien zumindest finanziell entlastet. Eine Möglichkeit wäre es, in der Zeit der Kitaschließung keine Elternbeiträge zu erheben", regt der CDU-Bürgermeisterkandidat Jan-Philipp Büchler an. Die Stadt hat dazu ein entsprechendes Instrumentarium an der Hand, das ursprünglich für den Streikfall in Kitas eingeführt worden ist und auch in diesem Fall Anwendung finden könnte, so sein Vorschlag. Damit könnten wir einen Beitrag leisten, den Familien zu helfen, die ungewohnten Herausforderungen der kommenden Wochen zu bewältigen.

Schnelle und wirksame Hilfe für die lokale Neusser Wirtschaft

"Wir haben uns in den letzten Tagen intensiv mit Gewerbetreibenden und Gastronomen über die unmittelbaren Folgen und Probleme der Corona-Krise ausgetauscht. Viele, die besonders betroffen sind, fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz", sagt der CDU-Bürgermeisterkandidat Jan-Philipp Büchler. "In der jetzigen Situation ist zügiges Handeln und ein klarer Kompass mit Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge gefragt. Das kann dazu beitragen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zum Beispiel in unseren Gaststätten, Hotels, Reisebüros, und bei Kultur- und Sportveranstaltern in Neuss zu sichern", macht Büchler deutlich.

Gemeinsam mit den beiden Steuerexpertinnen der CDU, Elisabeth Heyers und Jutta Stüsgen hat er zwei mögliche Maßnahmen im Blick, die Linderungen verschaffen könnten:

  1. Die Stundungen der Gewerbesteuerzahlungen durch die Stadt.
  2. Die sofortige Neuberechnung bzw. Aussetzung der im Mai anstehenden Gewerbesteuervorauszahlungen durch das Finanzamt.

"Die Stadt kann auf Antrag eines Unternehmens die Zahlung der Gewerbesteuer stunden. Wir schlagen vor, dass die Stadt diese Stundungen ab sofort großzügig", führt Heyers aus. "Gleichzeitig sollte die Stadt Neuss die Gewerbesteuervorauszahlung ab Mai 2020 unbürokratisch herabsetzen, wenn der Gewerbetreibende glaubhaft macht, dass er die Anpassung beim Finanzamt beantragt hat. Bearbeitungszeiten beim Finanzamt sollten in dieser kritischen Situation nicht zu Lasten der Steuerpflichtigen gehen“, zeigt Stüsgen die zweite Option auf. „Steuervorauszahlungen dürfen in dieser Krisensituation nicht zu Liquiditätsengpässen führen, die unseren Unternehmen das Genick brechen können. Jetzt ist die Zeit des gemeinsamen Handelns“, so Büchler abschließend.