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CDU zieht Zwischenbilanz zur Kulturpolitik

Die CDU Neuss zog jetzt bei einer gemeinsamen Sitzung mit Beteiligten aus dem Kulturbereich eine Zwischenbilanz zur Kulturpolitik. Gertrud Minkenberg, Sprecherin der CDU im Kulturausschuss, gab den rund 20 Teilnehmern zunächst einen Über-blick über die Situation. Sie machte deutlich, dass in Neuss „sowohl Kultur-Leuchttürme als auch Kultur-Lichterketten“ in erheblichem Umfange vorhanden sind. Unsicherheiten entstünden jedoch dort, wo Mischfinanzierungen der Stadt, des Krei-ses und des Landes vorhanden sind. Kritisiert wurde die hohe Förderung des Ruhr-gebietes durch das Land NRW, während gleichzeitig die Förderung am Niederrhein abgenommen hat.

„Die Kulturpolitik nimmt für uns einen besonderen Rang ein. Die CDU Neuss wird deshalb am 21. Oktober 2000 in Neuss einen Stadtparteitag zur Kultur organisieren, der allen interessierten Bürgern offensteht,“ sagte Parteivorsitzender Cornel Hüsch. Die CDU wolle in Zukunft gerade jungen Menschen die Entwicklung der Kultur Neuss auch aus der Geschichte heraus deutlicher vermitteln.

Da Kunst nicht nur vom Können, sondern auch vom Kennen abhängt, ist Kultur stets eine wichtige Frage bei der Erziehung der Kinder. Hier werden die ersten wichtigen Schritte im Kindergarten und in der Schule gelegt. „Die Aktionen des Clemens-Sels-Museums sind hier ein guter Anfang,“ sagte Heinz Sahnen, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Landtagskandidat.

Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes regte an, dass auch in der Stadt Neuss mehr Räume für freies Theater und sonstige kulturelle Aktionen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem legte er dar, welchen Vorteil ein gemeinsames Marketingkonzept im Musikbereich des Kreises Neuss haben würde.

Ausführlich diskutierten die Teilnehmer über moderne Techniken, die auch im Kunst- und Kulturraum verstärkt eingesetzt werden und in den kommenden Jahren im Kulturbereich von großer Wichtigkeit werden.