CDU will Sicherheit im ÖPNV und in den Parkhäusern durch Videoaufzeichnung erhöhen

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Der CDU Parteivorstand hat auf seiner gestrigen Sitzung einen Antrag der Jungen Union Neuss zur Steigerung der Sicherheit im ÖPNV und in den städtischen Parkhäusern einstimmig beschlossen.

Die CDU plädiert dafür, die bestehende Videoaufzeichnung in Bussen auf Haltestellen auszuweiten. In einem Pilotprojekt sollen zunächst die zentral gelegenen und stark frequentierten Haltestellen Niedertor, Zolltor und Neustraße mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden. Zudem sollen im Zuge dessen Notrufeinrichtungen an den Haltestellen installiert werden. Nach einer Erprobungsphase soll über eine Ausweitung entschieden werden.

Analog zu den Haltestellen des ÖPNV soll nach Willen der CDU auch die Sicherheit in den städtischen Parkhäusern durch Videotechnik und Notrufeinrichtungen erhöht werden.

Björn Tuschen, der den Antrag für die JU Neuss erarbeitet hat, erklärte: „Mit unserer Initiative machen wir deutlich, wie die heutigen technischen und rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz der Bevölkerung und zur Aufklärung von Straftaten konkret in Neuss eingeführt und umgesetzt werden können.“

Der CDU-Parteivorsitzende Dr. Jörg Geerlings MdL unterstützte den Antrag und freut sich über den einstimmigen Beschluss: „Damit hat die CDU das Ergebnis von ihrem Stadtparteitag „Innere Sicherheit“ vom 18.06.2016 weiter konkretisiert und einen Vorschlag zur Umsetzung gemacht. Als Grundsatzbeschluss hatten wir im letzten Jahr die Kameraüberwachung von Kriminalitätsschwerpunkten und Angsträumen sowie die Nutzung moderner Sicherheitstechnik wie Videoüberwachung und Notrufeinrichtungen im öffentlichen Raum als auch an Bushaltestellen beschlossen.“