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CDU-Vorsitzender Hüsch zieht positive Jahresbilanz

19.12.2001 2 Minuten Lesezeit

    Ein positives Resümee für die CDU in Neuss zieht Stadtverbandsvorsitzender Cornel Hüsch zum Ende des Jahres 2001 „Der am 19. März 2001 gewählte Vorstand hat einen guten Einstieg in die Arbeit gefunden und bereitet zur Zeit intensiv die Bundestagswahl vor.“

    Dabei wird Hüsch tatkräftig von neun weiblichen Vorstandsmitgliedern unterstützt, denen zehn männliche Kollegen gegenüber stehen. „Die CDU Neuss hat bewiesen, dass sie Frauenförderung ernst nimmt. Wir haben weit mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen gewählt, als das Frauenquorum der Partei fordert,“ so Hüsch, der u.a. auf seine beiden Stellvertreterinnen Dorothea Gravemann und Stephanie Wellens verweist.

    Thematischer Schwerpunkt dieses Jahres war für die Gesprächsreihe zu Fragen der Gentechnik, Biomedizin und Sterbebegleitung. „Mit hochqualifizierten Referenten haben wir uns gemeinsam mit Gästen aus dem kirchlichen Bereich in mehreren Veranstaltungen mit diesen komplexen Fragen beschäftigt. Dabei spielt die Wertegebundenheit Christdemokratischer Politik eine zentrale Rolle.“ In der Januarsitzung des Stadtverbandsvorstandes soll ein Positionspapier zu Fragen der Biomedizin, etwa dem umstrittenen Import embryonaler Stammzellen, zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

    Als Erfolg bucht Hüsch auch in diesem Jahr das schon traditionelle Sommerprogramm der CDU. In über 30 Veranstaltungen haben fast 1000 Teilnehmer das Programm besucht, nicht gezählt die große Zahl von Gästen etwa beim Lindenplatzfest in Weckhoven. „Die CDU beweist mit ihrem Sommerprogramm, dass politische Information und interessante Freizeitgestaltung kein Widerspruch sein müssen.“

    Bei einem Besuch des Landtages auf Einladung des Abgeordneten Heiz Sahnen konnten sich die Vorstandsmitglieder von der hohen Anerkennung, die der Neusser Abgeordnete bei der Fraktionsführung in Düsseldorf genießt, überzeugen. „Landesvorsitzender Rüttgers und Generalsekretär Reul machten beide deutlich, wie engagiert und qualifiziert Heinz Sahnen in der Fraktion Akzente setzt.“

    Die erfolgreichen Arbeitskreise der CDU wurden durch Beschluss des Vorstandes um den AK Kultur ergänzt. „Wir versprechen uns davon ein möglichst breit gefächertes Angebot für unsere Mitglieder, wie auch eine inhaltliche Unterstützung der Arbeit der CDU-Ratsfraktion.“ Einen Erfolg kann die Stadtpartei bereits verbuchen: Auf Vorschlag des CDU-Arbeitskreises Familie, der von der Fraktion übernommen wurde, wurde im Rat eine Initiative zu Gunsten familienfreundlicher Arbeitszeiten verabschiedet.

    Die Zusammenarbeit mit der Ratsfraktion unter der Leitung von Dr. Bernd Koenemann bezeichnet Hüsch als sachbezogen und harmonisch. „Partei und Fraktion ziehen an einem Strang.“ Dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Koenemann attestiert Hüsch eine erfolgreiche Arbeit auch in schwierigen Zeiten. Die letzte Ratssitzung habe bewiesen, dass die CDU die prägende Kraft in der Stadt sei, denn sie trage den Haushalt allein. „Die anderen Rathausparteien haben sich der Verantwortung entzogen und wollten stattdessen nur Entscheidungen ins nächste Jahr vertagen, erinnert Hüsch an die Überlegungen der Opposition.

    In den bevorstehenden Bundestagswahlkampf geht die Neusser CDU hochmotiviert und gut aufgestellt. „Mit dem Neusser Hermann Gröhe haben wir einen überzeugenden Kandidaten, der sowohl in Berlin als auch im Wahlkreis seine Qualifikation bewiesen hat.“ Die besorgniserregende wirtschaftliche Lage, die zahlreichen gebrochenen Versprechen des Kanzlers und die mangelnde Einigkeit im Rot/grünen Regierungslager seien offensichtliche Themen des Wahlkampfes, mit denen die CDU punkten will. „Die Kanzlerkandidatenfrage stellt sich für die CDU Neuss nicht, denn beide haben nicht zuletzt beim CDU-Bundesparteitag in Dresden eindrucksvoll bewiesen, dass sie das Zeug zum Kanzler haben,“ ist Hüsch überzeugt. „Wir kämpfen für eine bessere Regierung in Deutschland und die Aussichten für einen Wechsel im September sind gut.“