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CDU-Vorsitzender erinnert an 9. November

08.11.2001 1 Minute Lesezeit

    CDU-Stadtverbandsvorsitzender Cornel Hüsch erinnert anlässlich des 9. Novembers an die Vielschichtigkeit dieses Datums in der Deutschen Geschichte. Am 9. November 1918 wurde die erste Deutsche Republik ausgerufen, am 9. November 1938 steigerte sich mit dem Novemberpogrom, der sog. „Reichskristallnacht“, die massive Verfolgung jüdischer Bürger und ebenfalls am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer.

    „Diese drei Ereignisse gaben alle der Deutschen Geschichte eine starke Wendung. Ihnen gemeinsam ist der dringende Appell an alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sich für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu engagieren.“ Vor diesem Hintergrund lobt der Neusser CDU-Politiker die langjährige Tradition der Neusser Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom. „Es ist ein sinnvolles Signal und positives Element, dass Schulklassen an der Gestaltung der Gedenkveranstaltung aktiv beteiligt sind.“ Die Beiträge der wechselnden Schülergruppen gäben dem Gedenken immer wieder neue Impulse und setzten verschiedene Schwerpunkte.

    Die Wiedergründung der jüdischen Gemeinde hält CDU-Politiker Hüsch für eine Bereicherung des städtischen Lebens. „Ich freue mich, wenn bald wieder eine eigenständige jüdische Gemeinde in unserer Stadt geben wird, die an die jahrhundertelange Tradition des Zusammenlebens von Juden und Nicht-Juden in Neuss anknüpft.“