CDU-Vize Hamacher: „Wir müssen unsere Gymnasien vor einem rot-grünen Bildungsfeldzug schützen“

„In den vergangenen Tagen haben uns alarmierende Informationen aus dem Süd-Westen unserer Republik erreicht“, so der stellvertretende Vorsitzende der Neusser CDU, Dr. Andreas Hamacher. In einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 23. April 2015, Autor Matthias Burchardt, „Verabschiedet sich der Südwesten vom Leistungsprinzip?“) wird über bestehende Reformpläne im Ländle berichtet, nach deren Maßgabe dem baden-württembergischen Gymnasium eine Umwandlung in eine „höhere Gemeinschaftsschule“ drohe.

Sollte sich dies bewahrheiten, würden auch in NRW die rot-grünen Bildungsideologen der Landesregierung neue Nahrung erhalten, den „Ausverkauf“ in der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik fortzusetzen, ist Hamacher überzeugt. Dort käme man vermutlich erst zur Ruhe, wenn die schulische Gleichmacherei ihre Vollendung gefunden hätte. Das Gymnasium sei den ldeologen dabei der größte Dorn im Auge, verleiht Hamacher seiner Sorge Ausdruck.

„Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass es mit der CDU noch eine Partei gibt, der das Gymnasium gerade deshalb am Herzen liegt, weil es für leistungsstarke Kinder ein unverzichtbares Angebot in Vorbereitung auf eine akademische Ausbildung und eine immer stärker fordernde Berufswelt darstellt. Es ist an der Zeit, dass Ideologien in der Bildungspolitik einem Faktencheck unterzogen werden, auf dessen Grundlage Wunschträume rot-grüner Bildungspolitiker der Realität weichen werden“ so Hamacher abschließend.