CDU unterstützt Mehrgenerationenprojekte

Thomas Kaumanns
Thomas Kaumanns

Die CDU setzt sich für eine noch bessere Unterstützung von Mehrgenerationen-Projekten in Neuss ein. Dass beschloss der Vorstand der Partei kürzlich. Dem Beschluss vorausgegangen war ein Vortrag des Demographiebeauftragten Thomas Kaumanns. Er berichtete über den „Generationen-Survey NRW“. 

Dieser Studie zufolge wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger ein verstärktes Miteinander der Generationen auch über die Grenzen der eigenen Familie hinaus. Gerade in einer Zeit, in der mehr Menschen keine eigenen Kinder oder Enkelkinder haben und in der Familien nicht unbedingt in derselben Stadt wohnen, versprechen sie sich davon eine höhere persönliche Lebensqualität. Allerdings sind noch recht wenige Menschen in Mehrgenerationenprojekten engagiert. Viele sind zwar dazu bereit, wünschen sich aber eine stärkere öffentliche Unterstützung.

„Dafür wollen wir die Weichen stellen“, kündigt Kaumanns an. Zunächst möchte er Informationen über vorhandene Projekte einholen. Eines der ersten Mehrgenerationenhäuser im Land sei schließlich das vom Sozialdienst Katholischer Frauen getragene „Haus im Weckhover Feld“. Das Wohnprojekt „Südliche Furth“ stehe nicht nur als architektonische Glanzleistung im Fokus der Immobilienmesse MIPIM, sondern sei auch ein gelungenes Beispiel für das Miteinander der Generationen. In einem weiteren Schritt sei es nötig, weitere Möglichkeiten und neue Chancen für Mehrgenerationenprojekte in Neuss auszuloten. Dabei sei sicher Kreativität gefragt, aber das Rad müsse nicht neu erfunden werden. Projekte wie beispielsweise „Leih-Omas“ gebe es auch schon in anderen Städten. Den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege komme bei weiteren Planungen sicher eine besondere Bedeutung zu.