CDU-Stadtverordneter Hamacher zur Taubenproblematik auf der Furth: „Wir müssen handeln!“

Gerade in jüngerer Vergangenheit haben sich die Beschwerden über unzählige Tauben auf der südlichen Furth wieder gemehrt. Viele Bürgerinnen und Bürger der Nordstadt klagen über aggressiven Taubenkot, der nicht nur Straßen und Gebäude verunreinigt, sondern auch äußerst aggressiv auf die Bausubstanz wirkt.

„Gerade wenn Gebäudesubstanz vom aggressiven Taubenkot angegriffen wird, sind Tauben nicht nur lästig, sondern werden zum Sicherheitsrisiko für die Betroffenen“, so CDU-Ratsherr Andreas Hamacher.

CDU-Politiker Hamacher, der mit einem „Dreck-weg-Tag“ die „Aktion schönere Furth“ ins Leben gerufen hatte, möchte handeln. „Es ist an der Zeit, dass dieses Thema nun aufgearbeitet wird und Lösungsansätze präsentiert werden.“ Dabei ist sich Hamacher durchaus bewusst, dass einzelne Maßnahmen alleine kaum Wirkung zeigen werden. Es gehe vielmehr darum, ein umfassendes Konzept zu entwickeln, um die Problematik in den Griff zu bekommen.

„Andere Städte wie Düsseldorf sind in diesem Bereich bereits wesentlich weiter. Nun ist es an der Zeit, dass wir zum Wohle der auf der Furth lebenden Menschen auch in Neuss vernünftige Vorschläge präsentieren“, so Hamacher weiter. So sei etwa an die Aufnahme eines Fütterungsverbotes in die Straßensatzung zu denken oder an die Einrichtung eines Taubenschlags, durch den eine gezielte „Schlüpfkontrolle“ des Taubennachwuchses erreicht werden könne.

Einen interessanten Ansatz verfolgt in diesem Zusammenhang im Hafengebiet bereits die Plange-Mühle, die die lokale Taubenproblematik durch die Ansiedlung eines Wanderfalken-Pärchens in den Griff bekommen hat. „Bevor die Tauben auf die Speisekarte der Falken kommen, ergreifen sie lieber die Flucht. Wenn es der Sache dient, fordere ich auch gerne die Ansiedlung von Falken für die Furth“, so Hamacher abschließend.