CDU-Sportpolitiker setzen Dialog mit Vereinen fort

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Zahlreiche Vereinsvorstände folgten am Dienstagabend der Einladung der CDU-Fraktion zur Fortsetzung der Reihe „Sport im Dialog“. Im Mittelpunkt des Abends standen Überlegungen zu neuen Modellen im Sport. Rolf Knipprath, stellvertretender Sportausschussvorsitzender, verwies zu Beginn der Veranstaltung auf die aktuellen Diskussionen zur Zukunft der Sportstätten.
Der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf habe für 2011 u.a. vorgesehen, Nutzungsgebühren für die Vereine einzuführen und den Zuschuss für den Stadtsportverband zu streichen. Das trage die CDU nicht mit, betonte Ingrid Schäfer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sport, eingangs. Angesichts der Haushaltslage müsse dem Sparzwang daher mit kreativen Lösungen begegnet werden. Die Übergabe der Schlüsselgewalt an die Vereine auf den Bezirkssportanlagen sei so ein Vorschlag.
Schäfer verdeutlichte die Chancen, die aus diesem Modell entstünden. Vereine seien in der Platznutzung – gerade am Wochenende – deutlich freier als bisher. Erfahrungen aus anderen Städten seien sehr positiv. Die Vereinsvertreter brachten ihre grundsätzliche Unterstützung für diese Überlegungen zum Ausdruck. Es sei klar, dass man sich Gedanken machen müsse und nicht alles bleiben könne wie bisher. Allerdings herrsche einige Unsicherheit zu Haftungsfragen. Hierzu konnte jedoch auf Musterverträge verwiesen werden, die beim Landessportbund vorliegen.
Abschließend kündigten Schäfer und Knipprath die Bereisung aller Bezirkssportanlagen ab dem Frühjahr 2011 an. Dort wolle man mit Vereinen und Platzwarten die konkreten Gegebenheiten jeder Anlage vor Ort diskutieren. Es gehe darum, im Dialog Lösungen zu erarbeiten, die die Vereine mittragen können.