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Zusätzliches Lehrschwimmbecken am BTI? :
CDU sieht Chance – Stadt soll prüfen

7. August 2025 , 3 Minuten Lesezeit

Schwimmer.

Für die CDU Neuss steht fest: „Bei allen Überlegungen zur Zukunft der Neusser Bäderlandschaft hat ein Ziel oberste Priorität – unsere Kinder müssen schwimmen lernen.“ Diese Haltung bekräftigt die CDU ausdrücklich auch mit Blick auf die laufende Diskussion rund um das Bäderkonzept 2030.

Neben einer langfristigen Lösung für die städtische Bäderlandschaft sieht die CDU kurzfristig eine große Chance, das Angebot für den Schwimmunterricht gezielt zu erweitern: Beim geplanten Neubau der Förderschule am Berufsbildungszentrum BTI im Hammfeld ist derzeit ein Therapiebecken für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Die Christdemokraten wollen prüfen lassen, ob  dieses Becken nicht in ein vollwertiges Lehrschwimmbecken mit separatem Zugang umgewandelt werden könnte – wenn sich die Stadt an den Investitions- oder Betriebskosten beteiligt. Während das Bad zu den Schulzeiten von der Förderschule genutzt würde, könnten am späten Nachmittag und am Abend Schwimmkurse stattfinden.

CDU-Bürgermeisterkandidat Axel Stucke betont: „Wir müssen alles daran setzen, damit unsere Kinder ausreichende Angebote erhalten, schwimmen lernen zu können. Ein zusätzliches Lehrschwimmbecken am BTI wäre ein starkes Signal in diese Richtung – und könnte ein echter Gewinn sein.“

Auch Jörg Geerlings, Vorsitzender des Sportausschusses, unterstreicht die Bedeutung: „Das Becken am BTI könnte nach Schulschluss am späten Nachmittag und Abend das Angebot von Kursen zur Schwimmausbildung in Neuss deutlich erhöhen. Und das gerade einmal gerade einmal gut 600 Meter Luftlinie vom geschlossenen St. Konrad-Bad entfernt, verkehrlich bestens erreichbar und inmitten eines wachsenden Wohngebiets. Wer es ernst meint mit frühzeitiger Schwimmausbildung, muss diese Chance ernsthaft prüfen.“

Die CDU sieht darin eine Investition in die Zukunft – insbesondere im Hinblick auf die geplante Bebauung im Alexianerquartier, auf dem Etex-Gelände sowie im Hammfeld. Durch die gute Anbindung über Kölner Straße und Berghäuschensweg wäre das Becken aus dem Süden und auch aus der Innenstadt gut erreichbar.

„Ein solches Lehrschwimmbecken könnte eine sinnvolle Ergänzung zum städtischen Bäderkonzept 2030 sein – es geht hier nicht um eine Alternative, sondern um einen zusätzlichen Baustein, deren Prüfung wir jetzt zügig anstoßen sollten. Welche Zeiten ständen für Schwimmkurse zur Verfügung? Welche Kosten würden dafür auf die Stadt zukommen?“ so Geerlings weiter.

Weil die Planungen für den Schulneubau noch nicht abgeschlossen sind, drängt für die CDU nun die Zeit: „Die Stadt sollte zügig das Gespräch mit dem Kreis über mögliche Nutzungszeiten, Finanzierung und Betrieb suchen, bevor die Planungen finalisiert sind.“