CDU setzt sich für mehr Beteiligung in der Planung ein

Karl Heinz Baum
Karl Heinz Baum

Die Neusser CDU macht sich für mehr Beteiligung der Bürger bei der Stadtplanung stark. Karl Heinz Baum, Planungsexperte der CDU-Fraktion,: „Bei den Bürgern ist Interesse und Bedarf vorhanden, sich stärker in den Planungsprozess einzubringen.“ Aus diesem Grund wurde eine stärkere Bürgerbeteiligung im Planungsausschuss beschlossen. Nun stehen zwei Veranstaltungen an, die für die Zukunft der Bürgerbeteiligung in Neuss richtungweisend sind. Karl Heinz Baum hofft auf eine rege Beteiligung der Bürger.

Wie können sich die Bürger am besten in die Stadtplanung einbringen? Antworten auf diese Frage soll die Expertenanhörung am 20. April 2009 im Ratssaal bringen. Das öffentliche Hearing befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Welche Form der Bürgerbeteiligung für die Stadt Neuss besonders geeignet ist, dazu wird für die CDU-Ratsfraktion der Bonner Stadtbaurat a.D. Prof. Sigurd Trommer an diesem Tag referieren. „Mit Professor Trommer holen wir einen Experten ins Boot, der über langjährige Erfahrung im Planungsprozess verfügt“, so Baum. Das von allen Ratsfraktionen besetzte Hearing soll ebenfalls behandeln, wie sich die Bürger für Fragen der Stadtplanung verstärkt engagieren können und wie Interessengegensätze gelöst werden können.

Gerade vor ihrer eigenen Haustür möchten die Bürger ihre Umgebung stärker mitgestalten. „Dort, wo die Menschen leben, ist der Bedarf nach Mitsprache natürlich besonders groß“, so Karl Heinz Baum. Jetzt sollen in den Stadtteilen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Los geht es am 21. März in Norf mit einer Stadtteilwerkstatt, in der die Bürger Fragen der Stadtteilentwicklung ergebnisorientiert diskutieren können. Nach der Vorstellung von Ablauf und Grundlagen durch das Planungsbüro Scheuvens + Wachten findet das eigentliche Werkstattverfahren mit Arbeitskreisen ganztägig am Samstag, 28. März, statt. Sobald die Ergebnisse dieser ersten Werkstatt in Norf ausgewertet sind, sollen weitere Werkstattveranstaltungen für andere Stadtteile geplant werden. „Wir gehen mit diesen Maßnahmen weit über die gesetzlich geforderten Vorgaben für die Bauleitplanung hinaus“, macht Karl Heinz Baum deutlich, „jetzt sind die Bürger aber zunächst aufgefordert, sich einzubringen.“