CDU Neuss unterstützt das ehrenamtliche Engagement vieler Vereine

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes, der seit 30 Jahren am 5. Dezember begangen wird, wendet der CDU-Vorsitzende Dr. Jörg Geerlings sich an die vielen ehrenamtlich engagierten Neusserinnen und Neusser. „Ehrenamt heißt, sich in die Gesellschaft einzubringen und das Gemeinwesen mitzugestalten. Was wären wir alle ohne die vielen Ehrenamtlichen? Kirchen, Sportvereine, Bürgerinitiativen, Parteien und viele andere Gruppen gäbe es nicht ohne freiwillige Helfer. Ihnen allen sage ich ein ganz herzliches Dankeschön."

Ehrenamtliches Engagement beruht auf Freiwilligkeit, braucht aber bestimmte Rahmenbedingungen und Unterstützung. Die CDU Neuss arbeitet beständig daran, diese Rahmenbedingungen zu verbessern:

So hat der Neusser Sozialausschuss kürzlich auf Antrag der CDU beschlossen, eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus einzurichten, die ehrenamtlich Engagierte bei der Bewältigung von rechtlichen und organisatorischen Fragestellungen berät. Hauptaufgabe dieser Stelle soll die Koordination von Ansprechpartnern innerhalb der Stadtverwaltung sein. „Wer etwa ein Straßenfest oder einen Sportwettkampf organisiert, soll sich nicht mehr am Telefon die Finger wund wählen und verschiedene Ansprechpartner suchen, sondern Hilfe aus einer Hand erhalten“, bringen die Stadtverordneten Anne Holt und Thomas Kaumanns, ein Beispiel. Die Struktur einer Kommunalverwaltung mit ihren Ämtern und Zuständigkeiten sei für Laien oftmals unverständlich. Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Vorgaben führen oft zu Frustration und Demotivation. „Mit der zentralen Anlaufstelle wollen wir auf diese Entwicklungen reagieren und ehrenamtlich engagierten Neusserinnen und Neussern nach dem Prinzip eines „one-stop-shops“ helfen, damit sie sich voll und ganz auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können“, so Holt und Kaumanns.

Außerdem unterstützt die CDU Neuss Vereine in einer Auseinandersetzung mit der Deutschen Post. Diese hat in diesem Jahr den Tarif für Massensendungen geändert. Während früher schon kleine inhaltsgleiche Briefmengen ab 50 Stück günstig für nur 28 Cent je Brief verschickt werden konnten, liegt die Grenze nun bei 200 gleichen Sendungen. „Seit der Einführung dieses Angebotes namens Dialogpost klagen insbesondere kleinere Institutionen, Gruppierungen und Vereine. Da die nun geltende Mindestmenge nicht erreicht wird, steigen die Versandkosten im Vergleich zur alten Infopost“, so der CDU-Vorsitzende Dr. Jörg Geerlings. „Wir haben die Deutsche Post gebeten, eine Rückkehr zur alten Regelung im Sinne der vielen Ehrenamtlichen zu prüfen“, so Geerlings. Die inzwischen vorliegende Antwort ist jedoch ernüchternd: „Dass Vereine und vor allem das Ehrenamt negativ betroffen sind, scheint die Post überhaupt nicht zu interessieren. Wir bleiben aber weiter am Ball“, versichert der CDU-Vorsitzende.