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CDU Neuss appelliert an Krankenkassen: Baby-Notarztwagen muss bleiben

16.11.2001 1 Minute Lesezeit

    Die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Familie der CDU Neuss und stellvertretende Parteivorsitzende Stephanie Wellens macht sich stark für den Erhalt des Baby-Notarztwagens von Stadt und Kreis Neuss: „Wir appellieren an die Krankenkassen, der Haltung der AOK Neuss zu folgen und diesen wichtigen Bestandteil des Rettungssystems nicht rigorosen Sparplänen zu opfern. Die Annahme, den Baby-Notarztwagen durch übliche Rettungswagen ersetzen zu können, ist falsch. Die notwendigen medizinischen Geräte, die für Erwachsene dimensioniert sind, können für Kleinstkinder und Neugeborene nur unzureichend benutzt werden“, so Stephanie Wellens, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises und stellvertretende Parteivorsitzende.

    Die Mehrheit der Krankenkassen mit Ausnahme der AOK will den Babynotarztwagen nicht mehr als „originäres Rettungsdienstmittel“ im derzeit diskutierten Rettungsbedarfsdienstplan festschreiben. Der Plan muss laut Landesrettungsgesetz alle vier Jahre aktualisiert und von den Krankenkassen genehmigt werden.

    „Damit schlüge die dringend notwendige und von der Bundesregierung verschleppte durchgreifende Reform des Gesundheitswesens auf eine Einrichtung durch, die den schwächsten und schutzbedürftigsten in unserer Gesellschaft zugute kommt,“ so Stephanie Wellens weiter. „Als christliche Partei halten wir den Schutz des neugeborenen Lebens hoch. Krankenkassen, die einem Baby-Notarztwagen aus Kostengründen den Geldhahn zudrehen, widersprechen diametral ihrer eigentlichen Aufgabe: der Betreuung und Unterstützung kranker und schwacher Menschen.“