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"Huckepack-Kandidaten"

CDU-Mitglieder sitzen nach

20.05.2003 1 Minute Lesezeit
Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 20. Mai 2003

    "Nachsitzen" müssen die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes, wenn sie Mittwoch ab 19 Uhr im Kardinal-Frings-Haus zu einer erneuten Versammlung zusammenkommen. Sie sollen den Rest der Tagesordnung abarbeiten, die bei ihrer letzten Zusammenkunft am 31. März aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht hatte erledigt werden können.

    Zentrales Thema ist der Antrag auf "Huckepack-Kandidaturen bei den Wahlen zum Stadtrat". Bei der Aufstellung der Kandidaten für die Wahlkreise sollen im kommenden Jahr gleichsam Nachrücker, so genannte "Huckepack-Kandidaten" mitgewählt werden.

    Sie sollen beim Ausscheiden von Stadtverordneten, die ihren Wahlkreis gewonnen haben, den Wahlkreis besetzen, um dort eine kontinuierliche "vor-Ort-Arbeit" zu gewährleisten. Gegner dieses Systems argumentieren, dass nach dem bisherigen System Generalisten nachrücken könnten, die nicht über den jeweiligen örtlichen Bezug verfügten, dafür aber andere Kenntnisse einbringen könnten.

    Parteivorsitzender Cornel Hüsch sieht die Abstimmung über den Antrag, der von Mitgliedern aus dem Neusser Süden eingebracht wurde, als "offen" an. Ferner sollen 46 Delegierte und ausreichend Ersatzdelegierte zum Kreisparteitag gewählt werden. Europa-Abgeordneter Karl-Heinz Florenz gibt mit Blick auf die Europa-Wahl 2004 einen Bericht ab.