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Lob für Konzept des Stadtsportverbandes

CDU: Konzept „Sport- und Freizeitpark“ an der Rennbahn weiter verfolgen

21.07.2003 2 Minuten Lesezeit

    Der CDU-Fraktionsvorstand begrüßt die Konzeption eines Sport- und Freizeitparks an der Rennbahn, die von der Arbeitsgruppe des Stadtsportverbandes Neuss erarbeitet wurde. „Das Konzept beinhaltet gute innovative Ansätze zur Erweiterung und Sicherung eines professionellen sportlichen Angebots. Wir empfehlen deshalb, daran weiter zu arbeiten und werden dies seitens der CDU auch positiv begleiten“, erläutert Heinz Hick, stellvertretender Fraktionsvorsitzender in einer ersten Stellungnahme. Als Ziel betont er nachdrücklich den Erhalt des Geländes als „grüne Lunge“. Jede Nutzung müsse sich an diesem Ziel messen lassen, und das sei mit dem jetzt vorgelegten Konzept geschehen, meinte Hick. Lob zollte er dem Gedanken, eine Lösung zu finden, die den Steuerzahler nicht belastet. Das Konzept solle der Stadtverwaltung übergeben werden, und die Arbeitsgruppe ihre Überlegungen im Detail ausarbeiten.

    Hick betont, dass Überlegungen zum Bau einer multifunktionellen Halle immer wieder in die Öffentlichkeit gebracht worden seien, bislang jedoch kein überzeugendes finanziell tragbares Konzept vorgelegt werden konnte. „Wir sehen hier einen ersten konkreten Ansatz, der Chancen eröffnet, aber zu präzisieren ist“, sagt der CDU-Planungsexperte. Und lobt zugleich die Arbeitsgruppe, an der auch der Sportausschußvorsitzende Rolf Knipprath (CDU) beteiligt war. „Es ist gut, dass Initiativen von den Experten kommen, die selbst mit dem Sport zu tun haben. Sie wissen, wovon sie sprechen.“

    „Überlegungen zu kommerziell betriebenen Hallen müssen unabhängig von den bereits beschlossenen Hallenplanungen für Schulen erfolgen“, fordert Fraktionssprecher Dr. Hermann-Josef Baaken, lobt aber grundsätzlich das Konzept: „Der innovative Ansatz des Stadtsportverbandes ergänzt den traditionellen Sport und hilft gleichzeitig den erfolgreichen Vereinen, in professioneller Umgebung Begeisterung für Sport zu wecken und Sponsoren zu überzeugen.“ Das käme letztlich wiederum allen zugute. Die Neusser ligareifen Sportarten Hockey, Ringen und Tennis würden viele Zuschauer lokal begeistern und bräuchten passenden Raum, um sich entfalten zu können. In der Stadionhalle sei dies nicht möglich. Ein attraktiver und wirtschaftlich gesicherter Standort für Sportler, Zuschauer und Sponsoren sei aber die Voraussetzung für eine solide Finanzierung von Dritten.

    Die CDU habe bereits in der Hauptausschußsitzung am vergangenen Mittwoch für einen Investorenwettbewerb gestimmt, der diese positiven Überlegungen auf jeden Fall aufgreifen müsse, sagte Hick. Auch müsse geprüft werden, ob das Flächenangebot des Geländes ausreiche und die Halle mit den anderen Nutzungen zu vereinbaren sei. Denn auch zukünftig habe die Verknüpfung eines Hallenangebotes, der kulturellen Nutzung und der traditionellen Nutzungen seinen Reiz. Damit spielt der Planungsexperte auf den Schützenplatz dann, dessen Standort keinesfalls in Zweifel gezogen werden dürfe. Vielmehr müsse auch sichergestellt sein, dass eine Sporthalle, die viele Zuschauer anziehe, auch eine direkte Verbindung zur Innenstadt erhalte.