CDU-Kandidaten fordern neuartige Lärmschutzwände für Neuss

Foto: www.aboutpixel.de / archijack

Dirk Bongards und Thomas Kaumanns, Stadtratskandidaten für das Stadionviertel bzw. den Wahlkreis Hermannsplatz unternehmen einen neuen Versuch, die Lärmschutzmaßnahmen in Neuss in optisch verträglicher Art und Weise auszugestalten. Neuartige, nämlich niedrige Lärmschutzwände, die auch andernorts schon gebaut werden, sollen die Lösung sein.

„Wir finden es gut, dass die Deutsche Bahn sich für den Lärmschutz einsetzt und entlang der Bahngleise Lärmschutzwände errichten wird“, so die beiden. Doch hätten einige Anwohner der Bahnlinie Angst vor einer Verschandelung der Wohngebiete durch farblich nicht passende oder sogar mit Graffiti beschmierte Wände.

Ein neuer Ansatz, nämlich niedrige Schallschutzwände, soll dem entgegenwirken. Zwar hatten die Vertreter der Bahn es im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Neuss abgelehnt, die bislang nur im Ausland verwendeten niedrigen Wände auch in Neuss zu bauen. Hoffnung schöpfen Bongards und Kaumanns aber nun aufgrund einer Information aus Bonn. Dort werden demnächst genau solche Wände errichtet. Der Bahnsprecher habe sogar zugegeben, dass die Sichtbeeinträchtigung durch Lärmschutzwände in Städten von Bedeutung sei. „Warum ist das dann nicht auch in Neuss möglich?“, fragen die beiden.

Bongards und Kaumanns wollen nun über die Stadtverwaltung, aber auch auf direktem Wege an die Bahn herantreten und für eine Verbesserung werben.