CDU irritiert: Marktbeschicker erneut von Stadtfest ausgeladen

21.09.2022 1 Minute Lesezeit

CDU irritiert: Marktbeschicker erneut von Stadtfest ausgeladen

Es ist erst wenige Monate her: Am Hansetag im Mai sollte ausgerechnet der Wochenmarkt ausfallen. Es folgten große Proteste der CDU und der Marktbeschicker. Am Ende konnten die Marktbeschicker an der Alten Post ihre Stände aufbauen.

Und schon geht es wieder von vorne los: Erneut hat die Stadtverwaltung die Marktbeschicker von einem Stadtfest ausgeladen. Am ersten Adventswochenende sollen sie den Weihnachts- und Mittelaltermärkten ersatzlos weichen. An einem Tag, an dem viele Kunden in die Stadt kommen und viel Umsatz möglich ist.

„Ich verstehe nicht, warum die Verwaltung nichts dazugelernt hat. Unsere Marktbeschicker mit ihrem regionalem Sortiment machen Woche für Woche unsere Innenstadt attraktiv und locken viele Kunden an. Sie sollen daher gerade auch bei den Stadtfesten eingebunden werden“, fordert der CDU-Stadtverordnete Jörg Geerlings, der sich schon zum Hansetag für den Wochenmarkt eingesetzt hatte.

Da die Marktbeschicker auch beim größeren Hansetag eingebunden wurden, sollte dies aus seiner Sicht erst recht beim kleineren Mittelalterfest klappen. „Ob vor der Alten Post, an der Sebastianusstraße, am Romaneum oder am Damenstiftsplatz. Es gibt viele verschiedene Orte, auf die der Wochenmarkt ausweichen kann. Wichtig ist, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Marktbeschickern Lösungen diskutiert. Die einseitige ersatzlose Streichung des Wochenmarktes ist die schlechteste aller Optionen“, so Geerlings weiter.

Geerlings hat für die kommende Ratssitzung eine entsprechende Anfrage eingereicht, um Antworten von der Verwaltung zu erhalten.