#fürneuss

Startseite
Antrag gegen Schmierereien / Ortseingänge: traditionelle Beschilderung

CDU-Fraktion: Schulentwicklungsplan fortschreiben

20.02.2002 1 Minute Lesezeit

    Die CDU-Fraktion hat in ihrer jüngsten Arbeitssitzung verschiedene Bürgerfragen bearbeitet und darauf Anträge zur weiteren Bearbeitung durch die Stadtverwaltung erarbeitet. Erneut stand das Thema „Schule“ auf der Tagesordnung der Mehrheitsfraktion. Wegen des anhaltenden Zulaufs zu den Realschulen werde die Verwaltung beauftragt, eine aktualisierte Fassung des Schulentwicklungsplans für den Bereich der Realschulen vorzulegen, sagte die neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna Maria Holt. Dabei seien besonders die Anmeldezahlen der letzten zwei Jahre und die vorliegenden Anmeldezahlen für das Schuljahr 2002/2003 in die Darstellung mit einzubeziehen und entsprechend zu gewichten.

    Hinsehen statt weggucken
    Graffiti-Schmierereien in Gnadental und anderen Stadtteilen waren Anlass für Unmutsäußerungen. „Diese nicht hinnehmbare Sachbeschädigung verursacht hohe Kosten der Reinigung und Wiederherstellung“, betonte Stadtverordneter Karl-Heinz Schnitzler, der zusammen mit der örtlichen Ratsfrau Ursula von Nollendorf vorschlug, geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um solche Schmierereien zu unterbinden und eine Belohnung von 250,-- € für jeden überführten Farbschmierer zur Verfügung zu stellen. Die CDU-Fraktion will eine Kampagne unter dem Arbeitstitel „Hinsehen statt Weggucken“ starten, mit der an den Gemeinsinn und das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger appelliert wird, um sich des Themas durch direkte Ansprache der Betroffenen anzunehmen.

    Ortseingänge in alter Schreibweise beschildern
    Die bereits in den Bezirksausschüssen diskutierte Ortseingangsbeschilderung mit Bezug zum Ortsteil wird auch von der CDU-Fraktion unterstützt. „Nach Diskussion in der Fraktion habe ich Bürgermeister Herbert Napp gebeten, die Beschlüsse der Bezirksausschüsse zu respektieren und die ‚alte Schreibweise’ wieder durchgängig einzusetzen“, sagte Dr. Bernd Koenemann. Dies bedeute, dass in einigen Fällen neue Schilder installiert werden müssten, räumte der Fraktionsvorsitzende ein. „Wir halten dies aber dennoch für notwendig, um dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger und ihrer politischen Vertretung zu folgen, die Identität der alten früher selbstständigen Ortsteile zu unterstützen und auf diese Weise deutlich zu machen, dass Neuss aus der Innenstadt und den eigenständigen Stadtteilen heraus gleichermaßen lebt“, betonte Koenemann.