CDU-Fraktion: Der Stadtteil braucht eine Schule

Foto: www.photocase.com / momosu

„Die Entscheidung über die Errichtung der Grundschule Allerheiligen liegt jetzt in den Händen der Eltern“, unterstreicht Andreas Schneider, CDU-Stadtverordneter und Vorsitzender des Bezirksausschusses Rosellen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Sporthalle Allerheiligen informierte die Schulverwaltung die Eltern der zukünftigen Erstklässler über das aktuelle Verfahren zur Errichtung der Schule.

Nachdem im letzten Schuljahr die erforderliche Zahl (mindestens 50) von Anmeldungen für die Grundschule Allerheiligen nicht zustande gekommen war, hat die Schulverwaltung die Eltern jetzt mit einem Rundschreiben darauf aufmerksam gemacht, dass bis zum 11. September eine schriftliche „Absichtserklärung“ der Eltern bei der Verwaltung darüber vorliegen muss, dass sie ihr Kind in dieser Schule einschulen wollen.

„Diese – auf Wunsch der Bezirksregierung initiierte - Befragung der Eltern wird in Neuss landesweit zum ersten Mal durchgeführt“, erläutert Stephanie Wellens, Vorsitzende des Schulausschusses. „Sollten nicht genügend Eltern ihre Absicht schriftlich kundtun, so wird das Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2009/10 gar nicht erst eingeleitet. Laut Auskunft der Schulverwaltung wurden 84 Eltern angeschrieben. Sie entscheiden jetzt über einen wichtigen Aspekt der Entwicklung des neuen Stadtteils Allerheiligen. Wir können sie nur ermutigen, im eigenen und im Sinne weiterer Schülergenerationen für die Schule zu sprechen.“

„Das Bürgerzentrum Allerheiligen mit Kindergarten, Jugendeinrichtung und Grundschule soll – entsprechend dem Beschluss des Rates der Stadt Neuss – zentraler Anlaufpunkt für Allerheiligen werden. Leider hängt der Schulneubau ausschließlich vom Votum der Eltern der künftigen Erstklässler ab, die wir darin bestärken möchten, die Errichtung der Schule als Chance für ihre Kinder und den Stadtteil zu sehen,“ so Andreas Schneider abschließend.