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Schutz von Ehe und Familie

CDU: Ehegattensplitting nicht aufweichen

10.10.2002 1 Minute Lesezeit

    Die Neusser CDU spricht sich gegen die Aufweichung des Ehegattensplittings aus. „Die Steuererhöhungsdiskussionen schaden unserem Land, insbesondere bei den Familien ist die Belastungsgrenze erreicht,“ so Parteichef Cornel Hüsch, selbst dreifacher Familienvater. Die CDU stehe vorbehaltlos zum Schutz von Ehe und Familie, wie er in Artikel 6 des Grundgesetzes festgeschrieben ist. „Wir halten die schleichende Aufweichung des Ehegattensplittings für verfassungswidrig und politisch unverantwortlich.“

    Schon die Art der Diskussion sei ein Schlag ins Gesicht für Eheleute und Familien. „Dass Menschen sich entschließen, auf lebenslanger Basis füreinander einzustehen, verleiht einer Gesellschaft Stabilität und enorme Vorteile,“ erklärte Tobias Goldkamp, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Familie. „Das gilt übrigens auch für Ehen, die –aus welchen Gründen auch immer- kinderlos bleiben.“ Es müsse nicht weniger, sondern mehr für Ehe und Familie getan werden. Die CDU wolle, dass Kinder über Steuerfreibeträge oder ein Familiengeld noch stärker berücksichtigt werden. “Im Wahlkampf gab es große Worte von Rot-Grün zur Familie. Jetzt marschieren sie in die entgegen gesetzte Richtung.