CDU: Breitbandausbau auch nach ersten erreichten Zielen weiter vorantreiben

Ende 2014 hatte der Neusser Stadtrat auf Initiative der CDU-Fraktion einen „Masterplan Breitbandausbau“ auf den Weg gebracht. Zeitgleich zu den Bemühungen der Stadt trat mit der Deutschen Glasfaser ein neues Unternehmen in den Wettbewerb ein. „Es war richtig, dass wir den Breitbandausbau auf den Plan gerufen haben“, erklärt der CDU-Stadtverordnete Thomas Kaumanns. „Nicht nur die Deutsche Glasfaser hat ein Angebot gemacht, sondern auch die Deutsche Telekom hat in Teilbereichen einen Ausbau ihres Netzes gestartet. ,Konkurrenz belebt das Geschäft‘. Dieser Satz hat sich wieder einmal bewahrheitet.“

Die 2014 gesteckten Ziele für 2016 und 2018 konnten durch das Engagement von Politik und Wirtschaft bereits umgesetzt werden. Auch wenn es sich gezeigt hat, dass das Angebot eines FTTH-Glasfaser-Netzes zurzeit nicht in allen Stadtteilen gleichermaßen Anklang gefunden hat, „darf dies nicht dazu führen, den Breitbandausbau als erledigt anzusehen und ein weiteres Engagement zu vernachlässigen“, so Kaumanns. Damit reagiert er auf eine Mitteilung der Neusser Stadtverwaltung , in welcher der Breitbandausbau faktisch für abgeschlossen erklärt wird.

„Auch wenn einige Privathaushalte noch keine Notwenigkeit für eine besonders hohe Bandbreite sehen, ist der Bedarf bei Firmen und Gewerbetreibenden besonders hoch. Gerade im internationalen Vergleich hingt Deutschland hinterher. Wenn wir in Neuss als Wirtschaftsstandort weiter attraktiv bleiben wollen, müssen wir Firmen und Gewerbetreibenden eine gute und zukunftsfähige Internetinfrastruktur bieten“, erläutert der wirtschaftspolitische Sprecher Joachim Goerdt.