CDU beklagt Ränkespiele um Fleher Brücke

Die Sanierungsarbeiten an der Fleher Brücke werden zum Gegenstand von politischen Ränkespielen, beklagt die CDU. Für dieses Verhalten des Neusser SPD-Bürgermeisters hat sie kein Verständnis.

Breuer hatte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst öffentlich eingeladen, damit dieser sich den Neussern erkläre. „Schon diese Einladung mutet seltsam an, denn das Ministerium und auch der Straßenbaubetrieb kommunizieren jederzeit transparent und informieren die Öffentlichkeit frühzeitig. Außerdem ist es eine Stillosigkeit, eine Terminanfrage an den Minister mitsamt der darin genannten Termine öffentlich zu machen, ohne dies zuvor mit dem Ministerium abgestimmt zu haben“, beklagt Axel Stucke, Schriftführer der CDU und Verkehrsexperte.

„Im Übrigen zeugt das Verhalten des Bürgermeisters von grober Unkenntnis. Offensichtlich hat Herr Breuer trotz eines Ortstermins noch immer nicht verstanden, wie ernst es um die Brücke bestellt ist. Die Spuren sind wegen ernsthafter Schäden an den Querträgern gesperrt und nicht, um Autofahrer zu schikanieren“, so Stucke. Mit seinem Verhalten erwecke Breuer jedoch den Eindruck, die Beeinträchtigungen für Autofahrer seien gar nicht notwendig. Auch dessen Vorschlag, einen Bus über die gesperrten Spuren zu leiten, sei schlichtweg unsinnig. „Durch ein Verhalten, wie Reiner Breuer es an den Tag legt, wird der Ruf der Neusser Stadtverwaltung nachhaltig geschädigt. Er muss diesen Klamauk beenden und sich beim Minister entschuldigen.“