CDU Arbeitskreis Wirtschaft und Energie zieht Fazit aus dem Mittelstandsbarometer 2016

Foto: Jens Küsters

Der CDU-Arbeitskreis „Wirtschaft und Energie“ analysierte auf seiner letzten Sitzung das Mittelstandsbarometer 2016 und entwickelte daraus fünf Thesen, um die gute Wirtschaftsstruktur in Neuss zu bewahren und weiter auszubauen:

  1. Der Unternehmensmix in Neuss ist möglichst beizubehalten und auszubauen. Der Mix bedeutet für die Stadt und die Menschen in Neuss reduzierte Risiken für Arbeitsplatzverluste, gesteigerte Chancen bei der Neubesetzung oder Gewerbesteuer.
  2. Start-ups sind in Neuss unterrepräsentiert. Es empfiehlt sich, eine Ansiedlungspolitik, die gerade diese Unternehmen anzieht, zu entwickeln.
  3. Die großen Gewerbe- und Industrieunternehmen brauchen spezifische Flächen. Diese sind für die Firmen genehmigungsfähig zu entwickeln, auch auf Vorrat hin. Nur so kann die Wirtschaftsförderung ansiedlungswilligen Unternehmen schnell eine Lösung anbieten.
  4. Investitionen der Unternehmen benötigen Verlässlichkeit durch die Verwaltung. Hierfür wird vorgeschlagen, die internen städtischen Strukturen mit dem Siegel „mittelstandsfreundliche Verwaltung“ zu zertifizieren und damit definierte Zeiten und Regeln für alle Beteiligten kalkulierbarer zu machen.
  5. In Verwaltung und Politik sind Strukturen und Verhalten zu optimieren, wozu insbesondere die Vertraulichkeit von Gesprächen gehört.

„Neuss ist eine wirtschaftlich starke Stadt, wie es die hohen jährlichen Gewerbesteuereinnahmen eindrucksvoll belegen. Unsere Standortvorteile müssen wir weiter ausbauen, damit dies so bleibt“, erklären die beiden AK Vorsitzenden René Böttcher und Johann Andreas Werhahn. „Unsere Ideen sollen dazu beitragen. Als nächsten Schritt werden wir diese jetzt in den Parteivorstand hineintragen und dort weiter diskutieren."