CDU-Arbeitskreis Schule beschäftigte sich mit der Neusser Musikschule

2.v.l. AK-Leiter Andreas Hamacher, 3. v.l. Musikschulleiter Reinhard Knoll, (1.v.r.) stv. Parteivorsitzender Klaus Karl Kaster
2.v.l. AK-Leiter Andreas Hamacher, 3. v.l. Musikschulleiter Reinhard Knoll, (1.v.r.) stv. Parteivorsitzender Klaus Karl Kaster

Auf seiner jüngsten Sitzung hatte der Arbeitskreis Schule der Neusser CDU unter Leitung von CDU-Vorstandsmitglied Andreas Hamacher den Leiter der städtischen Musikschule, Reinhard Knoll, zu Gast.

In einem anschaulichen Vortrag berichtete der Musikschulleiter über die Aktivitäten seiner Einrichtung bezogen auf die verschiedenen Altergruppen. So habe sich das Engagement in den zurückliegenden Jahren stark ausgeweitet, insbesondere seien Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen in den Aktivitätsradius der Musikschule einbezogen worden. Die Ergebnisse der musikalischen Arbeit in den verschiedenen Alterklassen belegte Reinhard Knoll akustisch mit einigen Hörbeispielen auf CD.

Allgemein erläuterte Reinhard Knoll die drei Kernsäulen der musischen Ausbildung laut Musikschulsatzung: Instrumentalunterricht, Ensemble-Arbeit und öffentliche Veranstaltungsangebote.

Darüber hinaus waren die Projekte „Jedem Kind sein Instrument“ und „Jedem Kind seine Stimme“ Bestandteil seiner Ausführungen. In diesem Zusammenhang lud Knoll die Arbeitskreismitglieder ein, sich einmal vor Ort die Arbeit in den einzelnen Schulen anzuschauen. AK-Leiter Hamacher bedankte sich mit den Worten: „Dieser Einladung werden wir gerne folgen.“

Durch die vielfältigen Kooperationen etwa im Bereich der „Offenen Ganztagsschule“ (OGS) konnte die Musikschule das Interesse vieler zusätzlicher Kinder für die Musik wecken und somit neue Musikschüler hinzugewinnen.

Reinhard Knoll erläuterte, dass die Musikschule an ihrem derzeitigen Standort an der Lützowstraße klar an ihre Kapazitätsgrenzen stoße. Arbeitskreisleiter Hamacher machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die CDU zur Verbesserung der Raumsituation den Neubau des künftig gemeinsam von Musikschule und VHS zu nutzenden Gebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Omnibusbahnhofes nachhaltig unterstütze und die erforderlichen Beschlüsse bereits auf den Weg gebracht habe.

„Das Engagement und die Angebotspalette der Musikschule sind beeindruckend. Wir werden auch zukünftig die wichtige Arbeit der Musikschule unterstützen, die einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Bildung junger Menschen leistet“, so Hamacher abschließend.