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Bürger dürfen bei Rettungseinsätzen nicht auf Kosten sitzen bleiben

5. Mai 2026 , 2 Minuten Lesezeit

Foto: Pixabay

Die Neusser CDU-Fraktion fordert die Krankenkassen auf, auch künftig die Kosten für sogenannte Leerfahrten im Rettungsdienst zu übernehmen. Dabei handelt es sich um Einsätze, bei denen Hilfe geleistet wird, aber kein Transport ins Krankenhaus notwendig ist.

Zurzeit streiten Krankenkassen und Kommunen um die Übernahme der Kosten. Aus Sicht der CDU darf dieser Streit nicht auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen werden. Denn wenn die Krankenkassen sich zurückziehen, drohen zusätzliche Gebühren – am Ende müssten die Kommunen die Kosten weitergeben.

Der Stadtverordnete Bernd Ramakers macht deutlich: „Die Menschen in Neuss müssen sich darauf verlassen können: Im Notfall kommt Hilfe – ohne Angst vor einer Rechnung. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet diejenigen zahlen, die richtig handeln und den Notruf wählen.“

Die CDU Neuss warnt: schon die Angst vor möglichen Kosten kann Menschen davon abhalten, im Ernstfall Hilfe zu holen. „Niemand sollte zögern, den Notruf zu wählen, weil er sich Sorgen um Gebühren macht“, so Ramakers weiter.

Für die CDU ist klar: Leerfahrten sind kein unnötiger Aufwand, sondern gehören zu einem funktionierenden Rettungsdienst dazu. Oft kann vor Ort geholfen werden, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt nötig ist – das ist im Sinne der Patienten und des Gesundheitssystems.

„Wenn Hilfe direkt am Einsatzort möglich ist, zeigt sich: das System funktioniert“, betont Ramakers. „Diese Einsätze als Problem darzustellen und die Kosten auf Bürger oder Städte abzuwälzen, ist der falsche Weg.“

Die CDU Neuss fordert deshalb eine klare Lösung: Die Krankenkassen müssen ihrer Verantwortung gerecht werden. Damit Bürger im Notfall schnelle Hilfe bekommen – ohne finanzielle Sorgen.