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Dr. Bernd Koenemann: Investitionsprogramm muss beschleunigt werden

Bildung muss Vorfahrt haben

06.08.2002 1 Minute Lesezeit

    „Bildung muss für uns bei allen Investitionen oberste Priorität und Vorfahrt haben.“ Das betont Dr. Bernd Koenemann, CDU-Fraktionsvorsitzender. Er erinnert dabei an die laufende Schulsanierung mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Millionen Euro, die auf einem guten Weg sei. Während die Kinder am Strand liegen und ihre schulfreie Zeit genießen, laufen die Arbeiten in vielen Schulen auf Hochtouren, um zum Schuljahresbeginn am 2. September renovierte Räume zu übergeben.

    Als ein Highlight bezeichnet Rita Hau (CDU), Schulausschußvorsitzende, die Sanierung der Biologieräume im Nelly-Sachs-Gymnasium für rund 230.000 Euro einschließlich der Einrichtung, die vorbildlich seien und insbesondere noch einmal deutlich mache, dass der naturwissenschaftliche Unterricht wichtig für die berufliche Vorbereitung sei. „Wir dürfen bei diesen Fächern nicht sparen, sondern müssen den Kindern das Beste geben, damit sie auf den späteren internationalen Arbeitsmarkt gut vorbereitet sind und die Welt mit gestalten können“, mahnt die Ratsfrau.

    Fraktionschef Dr. Koenemann will das Schul-Programm beschleunigen und ist mit der Ausschussvorsitzenden darin einig. Es soll nach seiner Auffassung bereits im Jahre 2005 abgeschlossen sein: „Wir werden beantragen, überschaubar umzusetzende Maßnahmen unter Zuhilfenahme der örtlichen Unternehmen schneller anzugehen. Die Beschleunigung wird aus den Überschüssen des Grundstücksfonds finanziert.“

    Die Erneuerung von Fensteranlagen, der Bau der Pavillons zur Sicherung der Betreuung an der St.-Peter-Grundschule in Rosellen, Dachsanierungen, aber auch Verbesserungen zur Sicherheit stehen auf dem Arbeitsprogramm der Stadtverwaltung. Die kurzfristige Entscheidung des Stadtrates, in Rosellen Pavillons zur Erweitung der Betreuungsmöglichkeiten zu errichten, zeige die Handlungsfähigkeit der Politik. „Wir werden auch weiterhin kurzfristig handeln, wenn dies erforderlich ist, weil die Kinder unser wichtigstes Kapital sind“, sicherte der Fraktionschef zu.