Besuch des Augustinus-Hospiz

Gespannt und beeindruckt verfolgten 25 Teilnehmer des Sommerprogramms der CDU den Darstellungen von Schwester Maria Goretti, der Leiterin des Augustinus-Hospiz in Neuss. Die Ordensschwester, die schon viele Jahre in der Krankenpflege tätig ist - erst kürzlich wurde sie als die Frau in Neuss bezeichnet, deren Werk und Leben am meisten beeindruckt - berichtete nicht nur über die nüchterne Arbeit in einem Hospiz sondern schilderte an vielen Beispielen, wie ein Hospiz lebt und welche Fragen sich täglich stellen. Es waren keineswegs nur "traurige" Ereignisse.

So schilderte die katholische Ordensschwester wie es zu den vielen Bildern und Erinnerungsstücken, die das Hospiz heute hat, gekommen ist. Hinter allen verbirgt sich ein Schicksal und mancher Vorgang, die trotz der Schwere der Arbeit Freude und Mut machen. Doris Kies, die eine freiwillige ehrenamtlich Helferin im Hospiz seit mehr als zehn Jahren ist, gab bewegende Eidrücke wieder, die sie und andere "Ehrenamtliche" im Hospiz haben. Tief bewegt verliessen die Teilnehmer nach fast zwei Stunden das Hospiz. Sie lobten Freundlichkeit und Helligkeit des Hauses und ganz besonders den Geist des Hospizes, der sich aus den Worten von Maria Goretti und Doris Kies und aus der Besichtigung erwiesen hatte.

Stadtverordneter Dr. Heinz Günther Hüsch (CDU), zugleich stellvertretender Vorsitzender des Augustinus- Hospizvereins, hatte zuvor die wirtschaftlichen Hintergründe, mit denen ein stationäres Hospiz zu kämpfen hat, und den starken Beitrag der Mitglieder und aus der bürgerlichen Gesellschaft erläutert. Unter anderem trägt der Verein das jährliche Defizit von zur Zeit ca. 70.000 Euro.

Die nächste Führung durch das Hospiz im Rahmen des Sommerprogramms der CDU ist am 22. August 2009. Anmeldung auf der CDU Geschäftsstelle, Tel. 718860, ist notwendig - wird erbeten. Begrenzte Teilnehmerzahl.