Besuch der Augustinerinnen: Dienst am Menschen im christlichen Auftrag

"Ich bin tief beeindruckt, was für unsere Stadt Neuss und die Region geleistet wird", so Dr. Jörg Geerlings, der im Rahmen seiner Zuhörtour das Mutterhaus des Ordens besuchte. 42 Schwestern leisten nach wie vor in den verschiedenen Einrichtungen ihren Dienst.
 
Das Kloster Immaculata ist ein Haus mit langer kirchlicher Tradition, in dem der Dienst am Menschen im Sinne christlicher Mitmenschlichkeit tagtäglich mit großer Hingabe praktiziert wird. Seit mehr als 160 Jahren kümmern sich die Neusser Augustinerinnen um alte, kranke und bedürftige Menschen.
 
Auf Einladung der Schwestern besuchte Jörg Geerlings das von acht auf zehn Plätze ausgebaute Augustinus Hospiz, das er bereits während der Bauphase besucht hatte. Die CDU hat die Hospizbewegung von Beginn an unterstützt, die in Neuss einen enorm wichtigen Beitrag für die Menschen leistet. „Auch in den nächsten Jahren wollen wir den Bau von Hospizen und die palliative Versorgung fördern. Niemand sollte am Ende seines Lebensweges alleine bleiben. Dies ist meine unbedingte christliche Überzeugung. Auch sollen Angehörige Sterbender besser betreut und durch mehr ambulante Angebote entlastet werden“, beschreibt Geerlings seine Ziele.
 
Im Gespräch informierte sich Jörg Geerlings über alle Aktivitäten des Hauses, z. B. der palliativen Pflege sowie dem Altenheimbereich. „Gerade die Pflege ist eine der großen Herausforderungen für die Zukunft. Ich bin froh, dass Hermann Gröhe diese Herausforderung im Bund mit großem Einsatz angeht und die richtigen Weichen stellt. In Nordrhein-Westfalen wollen wir sein Engagement zum Vorbild nehmen und die Versorgung und Wohnformen für Pflegebedürftige verbessern. Auch muss die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Geerlings weiter