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Behindertenarbeit in Neuss vorbildlich

11.06.2001 1 Minute Lesezeit

    „Das Zusammenleben mit behinderten Menschen gehört in Neuss zum Alltag und ist für die CDU-Fraktion eine Selbstverständlichkeit.“ Mit diesen Worten umriß Stadtverordnete Anna M. Holt (CDU), die aus ihrer Sicht vorbildliche Situation in Neuss. Die Bilanz der in Neuss vorhandenen und geförderten Einrichtungen sei positiv: Zwei Tageseinrichtungen für Kinder mit integrativen Gruppen, Sprachheilkindergarten, das heilpädagogische Zentrum am Kivitschbusch und fünf Wohnheime für 170 Behinderte, um nur einige Beispiele zu nennen.

    „Integration muß als ständiger Prozess der praktischen Lebenshilfe verstanden werden“, betont die Sozialausschußvorsitzende. Gleichzeitig verweist sie auf die kleinen Maßnahmen wie abgesenkte Bürgersteigkanten für Rollstuhlfahrer oder Blindenlichtzeichenanlagen, mit denen sich die Stadt Neuss zu den Behinderten und deren Belange bekenne. Die CDU habe in dieser Hinsicht die entscheidenden Beschlüsse gefaßt. Dennoch müsse bei allen Bürgern immer wieder an das Bewußtsein für Benachteiligte erinnert werden. Besonderen Dank spricht Ratsfrau Holt den vielen engagierten, ehrenamtlich tätigen Bürgern aus.

    Seit über 10 Jahren unterstützen Maria Sindermann-Schünemann und und Josef Heinrich Grüning ehrenamtlich die Arbeit bei den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss. Frau Sindermann-Schünemann betreut sich um die Theatergruppe, Grüning arbeitet bei der hauseigenen Mitarbeiterzeitung mit.