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Bauausschussvorsitzender empfiehlt die Öffnung der oberen Bergheimerstraße für den Begegnungsverkehr

18.12.2001 1 Minute Lesezeit

    „In Zeiten, in denen die Mobilität der Menschen stetig zunimmt, kann eine Belebung der Neusser Innenstadt lediglich funktionieren, wenn potentiellen Besuchern, die die City mit dem eigenen PKW aufsuchen möchten, ein zügiger Zugang zum Zentrum angeboten wird.“ So umschreibt der Vorsitzende des Neusser Bauausschusses, CDU-Ratsherr Jens Hartmann, seine Forderung nach der Öffnung der Bergheimerstrasse für den Begegnungsverkehr.

    Diplom-Ingenieur Hartmann erläutert: „Die Bergheimerstrasse erlaubt von ihrer Größe und Beschaffenheit den bidirektionalen Verkehr. Busse und der Individualverkehr sollten daher die Bergheimerstraße in beide Richtungen als Ein- und Ausgangstrasse zur Neusser City nutzen können.“ Momentan müssen die Bürger aus den südwestlichen Stadtteilen einen Weg über Weber- und Weingartstrasse nehmen, um in die Innenstadt zu gelangen. Mit der Öffnung der Bergheimerstrasse wird allerdings auch eine Neukonzeption des Europaplatzes notwendig, die Ratsherr Hartmann alljährlich bei der Haushaltsdebatte anregt. Ferner empfiehlt Hartmann den Verkehrsentwicklungsplan, der zur Zeit im Auftrag der Stadt Neuss vom Ingenieurbüro Spieckermann aufgestellt wird, als Basis für die Neuordnung des Verkehrs aus Reuschenberg, Weckhoven, Hoisten und Holzheim zu verwenden.